Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung
Wanderung auf den Hahnkampl
(ty) Eine Wanderung im Karwendel unternommen haben etliche Mitglieder der Sektion Pfaffenhofen-Asch des deutschen Alpenvereins (DAV). Bei traumhaftem Wetter, so berichten sie, führte die Tour diesmal auf den 2085 Meter hohen Hahnkampl (Foto oben). Rund 1000 Höhenmeter seien dabei zu bewältigen gewesen. "Nach dem Gipfel-Erlebnis mit herrlichem Berg-Panorama führte der Abstieg zunächst über einen aussichtsreichen Grat zur schön gelegenen Lamsenjoch-Hütte", erklärt Mathilde Mader, von der die Wanderung organisiert worden war. "Nach einer Stärkung ging es über die Binsalm zurück zu den Engalmen und zum Parkplatz." Die An- und Abreise erfolgte mit dem Bergbus.
Grün-Anlage wird aufgewertet
(ty) Der Planungs-, Bau- und Umwelt-Ausschuss des Stadtrats von Pfaffenhofen hat in seiner jüngsten Sitzung die Vergabe der Arbeiten für eine umfassende Neugestaltung der südlichen Grün-Anlage neben dem Kreisverkehr am Volksfest-Gelände (Foto unten) beschlossen. "In den kommenden Wochen wird die bestehende Grünfläche deutlich aufgewertet und attraktiver gestaltet", heißt es aus dem Rathaus. Die Bauarbeiten beginnen den Angaben zufolge voraussichtlich Anfang Oktober und dauern etwa drei Wochen. In dieser Zeit könne es zu leichten Beeinträchtigungen für den Verkehr kommen. Fußgänger würden in dieser Zeit um die Baustelle herumgeführt.

Im Zuge der Maßnahme werden laut Stadtverwaltung neue Sitzgelegenheiten geschaffen und der Fahrrad-Abstell-Bereich neu gestaltet. Die Fläche sei künftig barrierefrei zugänglich – inklusive eines Leitsystems für Menschen mit eingeschränkter Sehkraft. Zudem werde eine sichere und barrierefreie Anbindung der beiden Fußgänger-Überwege an der Ingolstädter Straße und der Türltorstraße hergestellt. "Auch unter ökologischen Gesichtspunkten wird die Grünanlage aufgewertet", so die Stadtverwaltung. "Zur Verbesserung des Stadtklimas werden Flächen entsiegelt und insgesamt fünf zusätzliche Bäume gepflanzt." Das Projekt werde mit Fördermitteln aus der Städtebau-Förderung unterstützt. (Foto: Stadt Pfaffenhofen)
Drei-Tages-Fahrt nach Berlin
(ty) Der Pfaffenhofener Kreisverband des bayerischen Bauernverbands (BBV) sowie die weiteren BBV-Kreisverbände aus der Region 10 bieten mit der BBV-Touristik-GmbH für alle Interessierten eine Busfahrt nach Berlin mit einem Besuch der "Grünen Woche" an. Die Tour findet der Ankündigung zufolge von Donnerstag, 21. Januar, bis Samstag, 23. Januar, statt. Unterkunft sei das Vier-Sterne-Hotel "Park Inn" in der Nähe des Alexanderplatzes. Anmeldungen seien bis 30. Oktober möglich bei der BBV-Geschäftsstelle in Ingolstadt unter der Rufnummer (08 41) 49 29 4 - 17 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Dort gebe es auch weitere Infos sowie das detaillierte Programm.
Am ersten Tag legen die Teilnehmenden der Ankündigung zufolge bei der Anreise nach Berlin einen Stopp beim Agrarhof Gospersgrün ein. Die Agrar-Genossenschaft in der Nähe von Zwickau bewirtschafte rund 2400 Hektar mit Getreide- und Kartoffel-Anbau. Bei einer Betriebs-Erkundung gewinne man Einblicke und besichtige unter anderem die Abpackerei für Kartoffeln. Nach einer Stärkung in der hofeigenen Kantine trete man die Weiterfahrt in die Bundeshauptstadt an; am späten Nachmittag checke man im Hotel ein. Der zweite Tag stehe für den Besuch der "Grünen Woche" zur Verfügung.
Die "Grüne Woche" gilt als einzigartige internationale Ausstellung der Ernährungs- und Landwirtschaft sowie des Gartenbaus. Nahrungs- und Genussmittel-Produzenten aus aller Welt nutzen sie in Form von Länder-Gemeinschafts-Schauen und Produktmärkten als Absatz- und Testmarkt sowie zur Image-Festigung; Sonder-Schauen runden das Programm. Am Abend besuche man den legendären Friedrichstadtplast mit der spektakulären Show "Blinded by delight". Am dritten Tag stehe nach dem Frühstrück eine Stadtrundfahrt an. Nach dem Genuss einer typischen Currywurst könne Berlin auf eigene Faust erkundet werden, ehe die Heimreise starte.
Bürger-Info-Abend in Scheyern
(ty) Die Gemeinde-Verwaltung von Scheyern bietet zum Abschluss der Wärme-Planung eine Bürger-Informations-Veranstaltung an. Die Planung wird laut Mitteilung aus dem Rathaus mit Unterstützung durch den Projekt-Leiter Daniel Schafberger von der IfE-GmbH aus Amberg vorgestellt. Der Abschluss-Bericht sei bereits auf der Homepage der Kommune veröffentlicht. Am morgigen Montag, 21. September, seien alle Interessierten zu dem Info-Abend ins Bürgerhaus am Rathausplatz 2 eingeladen. Die Veranstaltung beginne um 19 Uhr. Nach der Präsentation könnten Fragen an Schafberger und Vertreter der Gemeinde-Verwaltung gestellt werden.
Quereinstieg in soziale Berufe
(ty) Im Rahmen einer Präsenz-Veranstaltung informiert die Agentur für Arbeit in Ingolstadt am Mittwoch, 7. Oktober, über die vielseitigen Möglichkeiten des beruflichen Quereinstiegs in soziale Berufsfelder. Sie findet von 9 Uhr bis 12 Uhr im Sitzungs-Saal der Behörde am Heydeckplatz 1 (Haus B, Eingang 2) in Ingolstadt statt. Anmeldungen sind unter diesem Link möglich. Neben informativen Vorträgen bestehe die Möglichkeit, sich an Ständen über Berufe in sozialen und pädagogischen Bereichen zu informieren, heißt es in der Ankündigung.
Vor Ort anwesende Arbeitgeber und Fachschulen böten die Chance, praxisnahe Einblicke in die jeweiligen Ausbildungen und Tätigkeiten zu erhalten. Für Fragen rund um die Berufsweg-Planung, zu Weiterbildungen und finanziellen Unterstützungs-Möglichkeiten stehe an diesem Tag die "Berufs-Beratung im Erwerbsleben" als Ansprech-Partner zur Verfügung. Für detaillierte und persönliche Einzel-Beratungen könnten vor Ort Termine vereinbart werden.
Erbschaft- und Schenkungsteuer
(ty) Die Finanzämter im Freistaat haben im vergangenen Jahr insgesamt 8,81 Milliarden Euro an Erbschaft- und Schenkungsteuer festgesetzt. Wie das bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, entspricht das gegenüber dem Vorjahr einem Anstieg um 168,0 Prozent oder 5,52 Milliarden Euro. Diese starke Erhöhung gehe insbesondere auf Fälle mit einem steuerpflichtigen Erwerb von fünf Millionen Euro oder mehr zurück. Die für diese Größenklasse festgesetzte Steuer habe sich gegenüber dem Jahr zuvor um 446,8 Prozent erhöht. Die Einnahmen aus der Erbschaft- und Schenkungsteuer fließen als Ländersteuer vollumfänglich in die Kassen der jeweiligen Bundesländer.
Insgesamt wurden 43 959 steuerpflichtige Erwerbsfälle im vergangenen Jahr in Bayern erfasst. Das waren 0,8 Prozent weniger als im Vorjahr. Dabei wurden steuerpflichtige Erwerbe in Höhe von insgesamt 36,03 Milliarden Euro (plus 103,8 Prozent gegenüber Vorjahr) zur Erbschaft- und Schenkungsteuer festgesetzt. Dieser Wert ergibt sich, ausgehend vom übertragenen Vermögenswert in Höhe von 42,52 Milliarden Euro, nach Berücksichtigung der persönlichen und sachlichen Steuer-Befreiungen beziehungsweise -Begünstigungen sowie von Freibeträgen und zuzüglich eventueller Vorerwerbe.

Sehr große Vermögens-Übertragungen gab es im vergangenen Jahr in Bayern nur selten. 0,9 Prozent der Erwerbenden von Todes wegen und Beschenkten erhielten jeweils ein steuerpflichtiges Vermögen von fünf Millionen Euro oder mehr (plus 7,2 Prozent Fälle gegenüber Vorjahr). Diese Vermögens-Gruppe hatte einen steuerpflichtigen Erwerb von 23,86 Milliarden Euro zu versteuern (plus 300,8 Prozent). Das entspricht einem Anteil von 66,2 Prozent an der Gesamtsumme des steuerpflichtigen Erwerbs. An den Erbschaft- und Schenkungsteuer-Einnahmen des Freistaates waren sie mit einem Anteil von 76,0 Prozent beteiligt. Die festgesetzte Steuer für Vermögens-Übertragungen von mindestens fünf Millionen Euro belief sich auf 6,70 Milliarden Euro (plus 446,8 Prozent).
Aufgrund der vergleichsweise geringen Fallzahlen in der Erbschaft- und Schenkungsteuer-Statistik können einzelne Fälle mit stark abweichenden Werten einen erheblichen Einfluss auf das Gesamtergebnis haben und zu Verzerrungen führen. Aus Erwerben von Todes wegen (zum Beispiel Erbschaften, Vermächtnisse) resultierten 64,8 Prozent, konkret 5,71 Milliarden Euro, der festgesetzten Steuereinnahmen. Die 30 330 Erwerbenden von Todes wegen zeigten den Finanzämtern einen für die Steuerfestsetzung maßgeblichen steuerpflichtigen Erwerb von 21,87 Milliarden Euro an. Daneben wurden 13 629 steuerrelevante Schenkungen erfasst. Diese führten mit einem steuerpflichtigen Erwerb von 14,16 Milliarden Euro zu einer Steuerfestsetzung von 3,11 Milliarden Euro.
Die Erbschaft- und Schenkungsteuer-Statistik weist laut Landesamt für Statistik nur die Vermögens-Übertragungen aus, für die eine Steuer festgesetzt wurde. Erwerbe von Todes wegen und Schenkungen unterhalb der gesetzlich geregelten Freibeträge sind entsprechend nicht erfasst. Grundlage der Angaben bildete das Festsetzungsjahr 2025 – das heißt: der Steuer-Entstehungs-Zeitpunkt des Erbschafts- oder Schenkungsfalls kann bereits in den Vorjahren liegen. Festgesetzte Steuern stimmen nicht zwangsläufig mit der Summe überein, die der Staat tatsächlich einnimmt. Abweichungen ergeben sich häufig durch Perioden-Verschiebungen, Rechtsbehelfe oder andere rechtliche Regelungen.





