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Eine kostenlose archäologisch-naturkundliche Wanderung bei Kelheim führt die Teilnehmer am Sonntag auch zu vorzeitlichen Kultstätten. 

(ty) Was es mit Bison-Schnitzer, Lochstab oder Mammut-Elfenbein auf sich hat, erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer archäologisch-naturkundlichen Wanderung im Naturschutz-Gebiet "Weltenburger Enge, Hirschberg und Altmühlleiten" sowie im Unteren Altmühltal an diesem Sonntag, 20. September. Gestartet wird der Ankündigung zufolge um 9 Uhr; Treffpunkt der etwa 4,5-stündigen Tour ist der Parkplatz am "Keltentor" in Kelheim-Gronsdorf. Anmeldungen seien bis Samstag, 9 Uhr, unter www.voef.de/naturerlebnis möglich; die Teilnahme sei kostenlos.

Organisiert werde diese Wanderung "zu vorzeitlichen Kultstätten und geheimnisvollen Höhlen" vom Archäologischen Museum der Stadt Kelheim, dem Archäologiepark Altmühltal und der Regierung von Niederbayern gemeinsam mit dem Natur-Erlebnis-Zentrum "Nationales Natur-Monument Weltenburger Enge". Den Teilnehmemenden wird zu festem Schuhwerk geraten. Wer wolle, könne eine Taschenlampe mitbringen. Hunde dürften an der Leine mitgeführt werden. Für weitere Fragen sei Franziska Jäger telefonisch unter der Mobilfunk-Nummer 01 60 - 90 62 34 56 erreichbar.

Das Untere Altmühltal bei Kelheim.

"Biberpelz und Bisonschnitzer" – so laute die Überschrift dieser spannenden Zeitreise entlang des Main-Donau-Kanals im Altmühltal, bei der die Besucher auch den Beginn des leuchtenden Herbstes mit Aussichten auf die Burgruine Randeck sowie das malerische Essing erleben. Unter der Leitung von Bernd Sorcan, dem Chef des Archäologischen Museums der Stadt Kelheim, und Franziska Jäger, umweltpädagogische Leiterin des "Nationalen Natur-Monuments Weltenburger Enge", gebe es viel Wissenswertes über die Geschichte der Schutzgebiete sowie über die Tier- und Pflanzenwelt im Donau- und Altmühltal zu erfahren.

"Nicht zu kurz kommen darüber hinaus auch die vorzeitlichen Kultstätten", wird betont. Die Teilnehmer der Wanderung erfahren den Angaben zufolge nach einer kleinen Einführung am Tor der keltischen Stadt vom eisenzeitlichen Schädelkult und wandern gemeinsam zum imposanten Felskomplex der "Schellnecker Wänd". Neben der eiszeitlichen Wohnwelt des Neandertalers lerne man die ersten Künstler im Altmühltal kennen und welche Opfer-Rituale dort vollzogen worden seien. Außerdem gebe es Näheres über eine ungewöhnliche Bestattung sowie über die Lagerplätze der steinzeitlichen Jäger und Sammler zu hören.


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