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Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung

"Bürgermarkt" öffnet wieder

(ty) Der "Bürgermarkt" in Wolnzach (Foto oben) ist ab dem kommenden Dienstag, 8. September, wieder geöffnet. Darauf weisen die Verantwortlichen hin. Man biete in den Räumlichkeiten eine große Auswahl an modischer Herbst- und Winter-Bekleidung für Kinder, Frauen und Herren zu "äußerst günstigen" Preisen. Der gut sortierte Second-Hand-Laden an der Klosterstraße 3 habe zu folgenden Zeiten geöffnet: dienstags von 9 Uhr bis 12 Uhr, mittwochs von 14 Uhr bis 17 Uhr, donnerstags von 14 Uhr bis 17 Uhr, freitags von 14 Uhr bis 17 Uhr und samstags von 10 Uhr bis 12 Uhr.

Zu diesen Zeiten werden den Angaben zufolge auch Sachspenden – gut erhaltene Kleidung, Modeschmuck, Taschen, Schuhe – am Rückgebäude "Im Schwarzengässchen" angenommen. "Es gibt viele Gründe, warum immer wieder Second-Hand-Ware gekauft werden sollte", wirbt das Team um Marianne Strobl und Marion Plazotta. "Es ist gut für jeden Geldbeutel, für die Umwelt und somit für uns ganz allgemein." Der Bürgermarkt mit seinen rund 50 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern könne durch das erfolgreiche Konzept alljährlich Spenden in fünfstelliger Höhe ausschütten – unter anderem an gemeinnützige Vereine und Sozial-Einrichtungen.

Zeugen-Suche nach Unfall in Wolnzach

(ty) Nach einem Verkehrsunfall, der am gestrigen Nachmittag gegen 16 Uhr in Wolnzach geschehen ist, bittet die Polizei um Hinweise. Ein 76 Jahre alter Pkw-Lenker aus dem Landkreis Pfaffenhofen wollte den Angaben zufolge von der Preysingstraße nach links in den Goiglmühlweg abbiegen, als es krachte. Aus bislang ungeklärter Ursache sei er bei dem Manöver nach rechts von der Strecke geraten und habe ein Verkehrsschild umgefahren. Dieses sei dabei aus dem Boden gerissen und demoliert worden. An dem Auto sei lediglich minimaler Schaden entstanden; der Rentner sei unversehrt geblieben. Etwaige Zeugen des Unfall-Geschehens sollten sich unter der Rufnummer (0 84 52) 72 00 bei der Polizei-Dienststelle in Geisenfeld melden. 

DAV-Sektion lädt zur Bergmesse

(ty) Die Sektion Pfaffenhofen-Asch des deutschen Alpenvereins (DAV) veranstaltet am Samstag, 19. September, nach längerer Zeit wieder eine Bergmesse am Wallberg. "Die diesjährige Messe steht im Zeichen des Gedenkens an Sepp Hobmeier, der in diesem Jahr im Alter von 91 Jahren verstorben ist", heißt es in der Ankündigung. Hobmeier, von 1984 bis 1990 der Erste Bürgermeister von Pfaffenhofen, sei dem Alpenverein über viele Jahrzehnte eng verbunden gewesen. "Er verbrachte viel Zeit auf der Freisinger Hütte, war maßgeblich am Aufbau der Sektion beteiligt und engagierte sich viele Jahre als deren Vorsitzender." Zelebriert werde die Bergmesse von Pater Benedikt Friedrich vom Kloster Scheyern – selbst Mitglied der hiesigen DAV-Sektion. Musikalisch begleitet werde die Veranstaltung von Blasmusik aus Rohrbach.

Nach der Mittagspause werde eine Wanderung unter der Leitung von Florian Brunthaler angeboten. Für weniger geübte Wanderer bestehe die Möglichkeit, mit dem Bus am frühen Nachmittag nach Tegernsee zu fahren. Bei ganz schlechtem Wetter werde die Bergmesse in der Klosterkirche in Tegernsee gefeiert. Die gemeinsame Anreise erfolge mit dem Bus. Abfahrt sei um 7 Uhr an der Hirschberger-Wiese in Pfaffenhofen. Die Rückkehr in der Kreisstadt sei für etwa 19 Uhr vorgesehen. Die Kosten betragen laut DAV-Mitteilung 20 Euro pro Person und beinhalten die Busfahrt. Die die Berg- und Talfahrt mit der Gondel sei gesondert zu bezahlen, wird betont. Anmeldungen seien noch möglich bei der hiesigen DAV-Geschäftsstelle per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter (0 84 41) 10 60 bei Max Heckmeier.

Drei kostenlose Online-Vorträge 

(ty) Der für Energie und Klimaschutz zuständige Sachbereich des Landratsamts von Pfaffenhofen weist darauf hin, dass in diesem Monat drei kostenlose Online-Vorträge angeboten werden. Der Ankündigung zufolge geht es am kommenden Dienstag, 8. September, um "Wärmeschutz, der wirkt – so sanieren Sie Ihr Zuhause richtig" und am Montag, 21. September, um "Wärmepumpe trifft Photovoltaik – mit Eigenstrom Kosten senken?" sowie am Donnerstag, 24. September, um "PV-Anlagen nach 20 Jahren – weiterbetreiben oder umrüsten?". Eine Teilnahme ist unter diesem Link möglich. Hier die Details zu den einzelnen Info-Abenden: Gratis-Infos zu älteren PV-Anlagen, Wärmeschutz und Wärmepumpen

DGB-Kreisverband ruft zu Demo auf

(ty) Der DGB-Kreisverband von Pfaffenhofen an der Ilm ruft zur Teilnahme an einer bayernweiten Demonstration des deutschen Gewerkschafts-Bundes auf, die am Samstag, 26. September, in Nürnberg stattfindet. "Im Mittelpunkt steht der Protest gegen die Pläne und Vorschläge der Bundesregierung, die aus Sicht der Gewerkschaften insbesondere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer belasten und den Sozialstaat weiter unter Druck setzen", heißt es in einer Presse-Mitteilung. Unter dem Motto "Hart verdient! Deine Arbeit. Deine Gesundheit. Deine Rente." demonstriere man für einen starken Sozialstaat.

"Wenn bei Rente, Gesundheit und sozialer Sicherheit der Rotstift angesetzt wird, dürfen wir nicht schweigen", sagt Roland Dörfler. Er ist der hiesige DGB-Kreisvorsitzende und bekannt auch als Grünen-Politiker sowie als stellvertretender Bürgermeister der Stadt Pfaffenhofen. "Die Beschäftigten haben sich ihren Sozialstaat hart erarbeitet – jetzt geht es darum, ihn zu verteidigen", so Dörfler. Aus dem Kreis Pfaffenhofen wird laut DGB-Mitteilung eine gemeinsame Anreise mit dem Bus nach Nürnberg organisiert. Gewerkschafts-Mitglieder könnten sich über ihre jeweilige örtliche Gewerkschaft anmelden, Nicht-Mitglieder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Tamara Pohl, Regions-Geschäftsführerin des DGB in Oberbayern, proklamiert: "Die Bundesregierung darf soziale Sicherheit nicht gegen die Interessen der Beschäftigten umbauen. Wer den Sozialstaat schwächt, muss mit unserem Widerstand rechnen. Wir wollen gute Arbeit, eine verlässliche Rente und ein Gesundheits-System, das für alle da ist." Christian De Lapuente, Gewerkschafts-Sekretär des DGB für Oberbayern, ergänzt: "Gerade hier in unserer Region spüren die Menschen, wie wichtig soziale Sicherheit ist. Ob Beschäftigte in den Betrieben, Familien oder Rentnerinnen und Rentner: Die geplanten Einschnitte treffen ganz konkret die Menschen vor Ort. Deshalb fahren wir gemeinsam nach Nürnberg."

Landwirte bewirtschaften 3 038 838 Hektar

(ty) Wie das Landesamt für Statistik mitgeteilt hat, beträgt die im Freistaat landwirtschaftlich genutzte Fläche heuer nach den vorläufigen Ergebnissen der Boden-Nutzungs-Haupterhebung insgesamt 3 038 838 Hektar. Darunter entfallen 1 995 282 Hektar auf Ackerland (65,7 Prozent) und 1 032 585 Hektar auf Dauergrünland (34,0 Prozent). Die genannte Erhebung werde im Zuge des Bürokratie-Abbaus seit dem vergangenen Jahr komplett aus Verwaltungs-Daten erstellt. Hierzu dienten die Angaben, die der Landwirt im so genannten Mehrfach-Antrag gegenüber der bayerischen Agrarförderung gemacht habe.

Seit dieses Jahr handelt es sich laut Landesamt für Statistik auch nicht mehr wie bisher um eine Stichprobe, sondern um eine Vollerhebung, die aus den Daten aller landwirtschaftlichen Betriebe erstellt wird, die mindestens eine der Erfassungs-Grenzen des Agrar-Statistik-Gesetzes erreichen. "Durch den Verzicht auf eine primärstatistische Erhebung werden in Bayern jährlich landwirtschaftliche Betriebe entlastet", so die Behörde. Zusätzlich könnten ab dem endgültigen Ergebnis im Dezember dieses Jahres auch Ergebnisse bis auf Landkreis-Ebene sowie zu den Dauer-Kulturen geliefert werden.

Auf 1 011 840 Hektar bewirtschaften die bayerischen Landwirte den Angaben zufolge Getreide zur Körnergewinnung einschließlich Körnermais und Corn-Cob-Mix (CCM). Dies entspricht 50,7 Prozent der Ackerfläche. Wie in den Vorjahren sind die drei wichtigsten Fruchtarten dieser Kategorie: Weizen mit 484 878 Hektar (47,9 Prozent), Gerste mit 277 144 Hektar (27,4 Prozent) und Körnermais/Mais zum Ausreifen, einschließlich CCM mit 129 025 Hektar (12,8 Prozent).

Auf 618 832 Hektar werden Pflanzen zur Grünernte angebaut. Der größte Anteil entfällt hier mit 63,6 Prozent auf Silo-/Grünmais. Gemessen an der gesamten Anbaufläche im Freistaat bleibt Mais (einschließlich Körnermais) mit insgesamt 522 442 Hektar und einem Anteil von 26,2 Prozent des Ackerlands weiter bedeutendste Kulturpflanze. Die Anbaufläche für Hackfrüchte beträgt insgesamt 84 665 Hektar. Die wichtigsten Fruchtarten sind hier Kartoffeln mit 36 969 Hektar und Zuckerrüben mit 47 451 Hektar. Auf 43 524 Hektar werden Hülsenfrüchte zur Körnergewinnung angebaut. Am bedeutendsten sind hier Sojabohnen mit 27 295 Hektar.

In Bayern werden 419 511 Hektar der landwirtschaftlich genutzten Fläche nach den Kriterien des ökologischen Landbaus bewirtschaftet. Das ist ein Anteil von 13,8 Prozent der gesamten landwirtschaftlich genutzten Fläche. Davon wiederum sind 212 102 Hektar Ackerland (10,6 Prozent des gesamten Ackerlands) und 205 189 Hektar Dauergrünland (19,9 Prozent des gesamten Dauergrünlands). Bei den folgenden Feldfrüchten überwiegt der ökologische Anbau den konventionellen Anbau: Hanf mit 76,5 Prozent, Ackerbohnen mit 63,4 Prozent und Hafer mit 58,5 Prozent. Weiterhin werden Leguminosen mit 42,8 Prozent, Sonnenblumen mit 36,9 Prozent und Dinkel mit 33,0 Prozent zu großen Teilen ökologisch angebaut. 


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