Beide Teenager hatten ihr Gefährt manipuliert, um schneller als 20 km/h fahren zu können. Allerdings fehlte ihnen die nun nötige Fahrerlaubnis.
(ty) Unabhängig voneinander ein Strafverfahren eingehandelt haben sich am gestrigen Freitag zwei Jugendliche, die jeweils mit einem aufgemotzten E-Scooter im Stadtgebiet von Neuburg an der Donau unterwegs gewesen sind. Wie die örtliche Polizeiinspektion heute berichtet, wurde im Zuge von Verkehrs-Kontrollen festgestellt, dass durch eine Software-Manipulation in beiden Fällen die zulässige Höchstgeschwindigkeit des Elektro-Gefährts von 20 Kilometern pro Stunde außer Kraft gesetzt worden sei.
Die für ihren jeweils getunten E-Scooter erforderliche Fahrerlaubnis konnten die beiden Teenager den Angaben zufolge nicht vorweisen. Die Weiterfahrt sei deshalb unterbunden worden. Außerdem seien die zwei Elektro-Scooter von den Gesetzeshütern "als Beweismittel sichergestellt" worden. Gegen die beiden Jugendlichen sei unter anderem jeweils ein Strafverfahren wegen des Fahren ohne Fahrerlaubnis eingeleitet worden. Außerdem werde die Fahrerlaubnis-Behörde informiert, so ein Polizei-Sprecher.





