Der Junge überstand den Crash in Mauern mit leichten Verletzungen, obwohl er keinen Helm trug und die Vorderbremse seines Bikes defekt war.
(ty) Offenbar viel Glück im Unglück hatte ein fünf Jahre alter Bub bei einem Verkehrsunfall, der am frühen gestrigen Nachmittag in Mauern (Kreis Freising) geschehen ist. Wie aus einer heutigen Mitteilung der Polizei hervorgeht, krachte der radelnde Junge, der keinen Helm trug, in ein vorbeifahrendes Auto. Der Pkw-Lenker hatte nach Erkenntnissen der Gesetzeshüter keine Chance, die Kollision zu verhindern. Außerdem war die Vorderbremse des Drahtesels, mit dem das Kind unterwegs war, nicht funktionsfähig.
Laut Polizei war der Bub auf seinem Kinder-Fahrrad zunächst im Innenhof vor der elterlichen Wohnung unterwegs. "Der Innenhof grenzt direkt an die Anliegerstraße und ist von dort aufgrund der Bepflanzung kaum einsehbar", heißt es weiter. Ein 45-Jähriger sei mit seinem Audi auf dieser Straße an dem Anwesen vorbeigefahren. Als er sich gerade auf Höhe der Grundstücks-Ausfahrt befunden habe, sei der Fünfjährige, "ohne auf den Verkehr zu achten", aus dem Innenhof direkt auf die Straße geradelt. Das Bike sei frontal gegen die rechte Seite des Autos geprallt. Der 45-Jährige habe das Kind vor dem Unfall nicht sehen können.
Der Autofahrer habe den Jungen erst bemerkt, als es bereits zum Zusammenstoß gekommen sei. Vor der Kollision habe der Bub seinen Drahtesel noch herumreißen können, "sodass er zwar stürzte, aber nicht er, sondern nur das Fahrrad gegen den Pkw stieß". Bremsen konnte das Kind laut Polizei nicht mehr ausreichend, "da die Vorderrad-Bremse an seinem Fahrrad defekt war". Glücklicherweise sei der Fünfjährige nur leicht verletzt worden: Er habe leichte Schürfwunden und Schmerzen am linken Handgelenk und Arm erlitten. Der an dem Auto entstandene Schaden liege bei etwa 1600 Euro. Der Unfall geschah gegen 12.50 Uhr.





