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Eheleute aus Olching sollten gestern um Wertsachen gebracht werden; weiterer Fall in Germering. Zwei der mutmaßlichen Täter jetzt in U-Haft. 

(ty) Nach einem Betrugs-Versuch in Olching (Kreis Fürstenfeldbruck) haben Gesetzeshüter am gestrigen Dienstag im Gemeinde-Bereich von Bergkirchen (Kreis Dachau) drei mutmaßliche Täter festgenommen. Wie das Polizeipräsidium Oberbayern-Nord dazu berichtet, handelt es sich um zwei syrische Staatsbürger im Alter von 17 und 19 Jahren sowie um einen deutsch-beninischen 14-Jährigen. Die beiden Syrer seien heute einem Haftrichter vorgeführt und anschließend in unterschiedlichen Justizvollzugsanstalten gebracht worden. Der 14-Jährige sei in die Obhut des Jugendamts gegeben worden.

Den Angaben zufolge war ein Ehepaar aus Olching gestern von einem Kriminellen kontaktiert worden, der sich als Polizeibeamter ausgegeben habe. Durch das Auftischen einer Lügen-Geschichte wurden die Senioren zur Herausgabe von Wertgegenständen gedrängt. Die Eheleute legten den Angaben zufolge schließlich auch Schmuck in einem Blumentopf vor ihrer Haustüre ab. Kurze Zeit später sei von ihnen dann eine verdächtige Person vor dem Anwesen bemerkt worden, die jedoch ohne Beute wieder verschwunden sei.

Nachdem von den Eheleuten die Polizei verständigt worden sei, seien umgehend Fahndungs-Maßnahmen eingeleitet worden. Im Gemeinde-Gebiet von Bergkirchen sei von den Einsatzkräften wenig später ein verdächtiges Fahrzeug kontrolliert worden. In diesem befanden sich – so heißt es weiter – der 14-Jährige, der 17-Jährige und der 19-Jährige. "Den Tatverdächtigen konnte rasch eine Beteiligung zum vorausgegangenen Betrugs-Bersuch nachgewiesen werden", heißt es aus dem Polizeipräsidium Oberbayern-Nord.

"Im Zuge der weiteren polizeilichen Maßnahmen ergaben sich zudem Hinweise auf einen zeitgleich laufenden Betrugs-Versuch in Germering", berichten die Gesetzeshüter. "Auch dort hatte gerade eine Rentnerin einen Anruf von einem angeblichen Polizeibeamten erhalten. Bei Eintreffen der echten Polizeikräfte befand sich die Frau noch im Gespräch mit den Betrügern und konnte rechtzeitig über das Geschehen aufgeklärt werden." Die weiteren Ermittlungen seien unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II von Beamten der Kripo aus Fürstenfeldbruck übernommen worden. 


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