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Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung

Besonderer Dank an Familie König

(ty) Im Rahmen des Frautags in Jetzendorf – einer der größten Ein-Tages-Märkte im Freistaat – hatte die Turn-Abteilung des örtlichen TSV heuer zum mittlerweile 49. Mal ihren traditionellen Flohmarkt abgehalten. "Tausende Besucherinnen und Besucher strömten auf den Beck-Hof und machten die Veranstaltung erneut zu einem großen Erfolg", bilanzieren die Verantwortlichen. Ein besonderer Dank habe heuer Markus König und seiner Familie gegolten, die den Beck-Hof seit Jahrzehnten für den Flohmarkt zur Verfügung stellen. Für dieses "außergewöhnliche und langjährige Engagement" sei die Familie geehrt worden (Foto oben).

"Dass wir unseren Flohmarkt seit so vielen Jahren auf dem Beck-Hof durchführen können, ist alles andere als selbstverständlich", betont Antje Rumpf, die Leiterin der Turn-Abteilung. Familie König unterstütze die Turnerinnen und Turner seit jeher und leiste damit einen ganz wichtigen Beitrag zum Gelingen dieser Veranstaltung. Die Bereitstellung des Hofes, die Unterstützung bei der Durchführung und die langjährige Verbundenheit mit dem TSV seien ein wertvoller Teil der Erfolgs-Geschichte des Flohmarkts. Nach 49 erfolgreichen Auflagen stehe bereits fest: "Die Tradition soll weitergehen – und der 50. Flohmarkt darf kommen." Zum Hintergrund: Der "Frautag"-Flohmarkt von Jetzendorf: Was dieses Event so besonders macht

Wanderbaustelle in Pfaffenhofen

(ty) Ab dem kommenden Montag, 24. August, und bis einschließlich Mittwoch, 26. August, kommt es in Pfaffenhofen aufgrund von Mäharbeiten zu einer halbseitigen Sperrung der Anton-Schranz-Straße. Das wurde von den Stadtwerken bekannt gegeben. "Die Mäharbeiten beginnen jeweils in den frühen Morgenstunden und werden im Rahmen einer Wanderbaustelle durchgeführt", erklärt das Kommunal-Unternehmen.

Dadurch könne es ganztägig zu Verkehrs-Beeinträchtigungen kommen. Betroffen sei der Abschnitt zwischen der Trabrennbahn und dem Gebrauchtwagenpark des Autohauses Stiglmayr. "Die Zufahrten zu den angrenzenden Geschäften bleiben gewährleistet", wird betont. Mann bitte die Verkehrsteilnehmer darum, die ausgeschilderten Tempo-Beschränkungen zu beachten. 

Straßen-Sperrung in der Kreisstadt

(ty) Aufgrund von Bauarbeiten muss im Stadtgebiet von Pfaffenhofen ein Teil der Luitpoldstraße ab dem kommenden Montag, 24. August, und bis Mittwoch, 30. September, für den Verkehr gesperrt werden. Das wurde von der Stadtverwaltung mitgeteilt. "Von der Ingolstädter Straße aus kommend ist die Luitpoldstraße bis Haus-Nummer 10 befahrbar", heißt es aus dem Rathaus. Die Durchfahrt zur Senefelderstraße sei von der Anton-Schranz-Straße aus möglich. Auch die Parkbuchten seien in diesem Zeitraum gesperrt.

Problem-Abfall-Sammlungen

(ty) Zur Erinnerung: Wer im Kreis Pfaffenhofen wohnt und in diesem Monat noch kostenlos sowie ziemlich unkompliziert seine so genannten Problem-Abfälle loswerden möchte, der sollte sich einen der nachfolgenden Termine in seinen Kalender eintragen. Denn nach Angaben des Abfall-Wirtschafts-Betriebs des Landkreises (AWP), stehen im August noch insgesamt vier Spezial-Termine zur Abgabe von solchen Problem-Abfällen an – und zwar in Reichertshausen, Jetzendorf, Münchsmünster und Vohburg.

Laut AWP findet am kommenden Montag, 24. August, zunächst eine Problem-Abfall-Sammlung von 11.30 Uhr bis 14 Uhr auf dem Wertstoffhof von Reichertshausen statt sowie anschließend an diesem Tag von 15.30 Uhr bis 18.30 Uhr auf dem Wertstoffhof in Jetzendorf. Am Dienstag, 25. August, können Problem-Abfalle dann zunächst von 11.30 Uhr bis 14 Uhr auf dem Wertstoffhof in Münchsmünster abgegeben werden sowie anschließend am selben Tag zwischen 15.30 Uhr und 18.30 Uhr auf dem Wertstoffhof von Vohburg. 

Alle Bürgerinnen und Bürger aus der jeweils genannten Gemeinde, aber auch die Einwohner aus sämtlichen anderen Kommunen im Landkreis Pfaffenhofen, können bei diesen Spezial-Terminen zum Beispiel Chemikalien, Pflanzenschutz-Mittel oder Lacke in Kleinmengen anliefern und gratis abgeben. Nähere Informationen zu diesen Problem-Abfall-Sammlungen gibt es auch über die Internet-Seite des AWP auf www.awp-paf.de. Weitere Auskünfte erhält man außerdem beim AWP telefonisch unter der Rufnummer (0 84 41) 78 79 50.

Prostitutions-Gewerbe im Freistaat

(ty) Seit Inkraft-Treten des Prostituierten-Schutz-Gesetzes zum 1. Juli 2017 und der entsprechenden Statistik-Verordnung werden Daten zu den in der Prostitution tätigen Personen und zum Prostitutions-Gewerbe erhoben. Wie das bayerische Landesamt für Statistik heute mitgeteilt hat, waren zum Ende des vergangenen Jahres im Freistaat insgesamt 4826 tätige Personen (Vorjahres-Zeitpunkt: 4761) und 368 Gewerbe gemeldet (Vorjahres-Zeitpunkt: 387). Verglichen mit dem Vorjahr entspricht das bei den Personen einem Anstieg um 1,4 Prozent; die Zahl der Gewerbe nahm indes um 4,9 Prozent ab. 

Der Großteil der angemeldeten Personen verfügte im vergangenen Jahr nicht über die deutsche Staatsangehörigkeit (4168 Personen beziehungsweise 86,4 Prozent). 658 der angemeldeten Personen (13,6 Prozent) hatten eine deutsche Staatsangehörigkeit. Am häufigsten hatten angemeldete Personen eine rumänische Staatsangehörigkeit (1960 Personen beziehungsweise 40,6 Prozent), teilt das Landesamt für Statistik weiter mit.

Insgesamt 109 angemeldete Personen waren zum jüngsten Jahreswechsel im Alter von 18 bis unter 21 Jahren (2,3 Prozent). 3616 Personen waren im Alter von 21 bis unter 45 Jahren (74,9 Prozent) und 1101 Personen waren 45 Jahre alt oder älter (22,8 Prozent). Rund ein Drittel (33,9 Prozent beziehungsweise 1638 Personen) der gemeldeten Personen waren in der Stadt München registriert. 105 der insgesamt 368 erfassten Prostitutions-Gewerbe (28,5 Prozent) wurden der Statistik-Behörde von der Stadt München und 64 (17,4 Prozent) von der Stadt Nürnberg gemeldet.

Mit Einführung des Prostituierten-Schutz-Gesetzes besteht für Prostituierte und Betreiber eines Prostitutions-Gewerbes eine Melde-Pflicht bei der zuständigen Behörde. "Ziel des Gesetzes ist die Verbesserung der Situation für die tätigen Personen durch Stärkung ihres Selbstbestimmungsrechts und Gewährleistung eines besseren Schutzes vor Ausbeutung, Zuhälterei, Gewalt und Menschenhandel", so das Landesamt für Statistik. Die gesetzliche Grundlage diene zugleich dazu, die ordnungsrechtlichen Instrumente zur Überwachung des Prostitutions-Gewerbes zu verbessern und gefährliche Erscheinungsformen des Prostitutions-Gewerbes zu reduzieren. Gleichwohl werde damit nur das Hellfeld der Prostitution abgebildet. 


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