Der Deutsche soll einen 31-jährigen Albaner mit einer Schreckschuss-Waffe beschossen haben. Bei Durchsuchung auch Drogen gefunden.
(ty) Wie das Polizeipräsidium Oberbayern-Nord am heutigen Mittwoch bekannt gegeben hat, waren am Montagabend in Ingolstadt zwei Männer im Alter von 31 und 43 Jahren aneinandergeraten. Im Verlaufe dessen sei eine Schreckschuss-Waffe zum Einsatz gekommen. Der mutmaßliche Täter sei schließlich im Rahmen eines SEK-Einsatzes im Stadtteil Unterhaunstadt festgenommen worden. Der 43-jährige Deutsche sei heute einem Richter vorgeführt worden; dieser habe Haftbefehl gegen ihn erlassen. Der nun Beschuldigte sei daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt gebracht worden.
Kurz nach 21 Uhr habe am Montag ein Zeuge die Polizei verständigt, nachdem er ein Schuss-Geräusch sowie laute stimmen in seiner Nachbarschaft wahrgenommen habe. Von den angerückten Einsatzkräften sei ein 31 Jahre alter albanischer Staatsbürger angetroffen worden, der angegeben habe, von einem Bekannten mit einer Schreckschuss-Waffe beschossen worden zu sein. Vorausgegangen sei ein Beziehungs-Streit zwischen dem 31-Jährigen und einer weiblichen Person, in den sich der 43-Jährige eingemischt habe. Verletzt worden sei niemand.
Einige Stunden später sei der Tatverdächtige in einer Wohnung an der Mitterfeldstraße in Unterhaunstadt unter Hinzuziehung eines Sonder-Einsatz-Kommandos festgenommen worden. Auch bei dieser Polizei-Aktion sei niemand verletzt worden. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft von Ingolstadt sei eine Wohnungs-Durchsuchung erfolgt. Dabei seien "diverse Waffen", darunter ein PTB-Revolver, sowie Betäubungsmittel sichergestellt worden. Der 43-Jährige sitzt nun als Beschuldigter in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen wurden von der Kripo in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft übernommen.





