58-Jähriger verursachte am gestrigen Vormittag einen folgenreichen Auffahr-Unfall, der für zusätzliche Verkehrs-Behinderungen sorgte.
(ty) Drei Verletzte und drei demolierte Pkw – das ist die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am gestrigen Vormittag gegen 10.45 Uhr im Gemeinde-Gebiet von Reichertshofen auf der A9 in Richtung München ereignet hat. Wie die Polizei heute berichtet, erkannte ein 58-Jähriger aus Gelsenkirchen, der auf der linken Spur unterwegs war, einen Stau zu spät, weshalb er mit seinem Wagen ins Heck des davor befindlichen Pkw prallte. Dieser sei durch die Kollision wiederum gegen das Auto davor geschoben worden. Die beiden Personen in dem vordersten Wagen sowie die Beifahrerin des Crash-Verursachers seien jeweils leicht verletzt worden.
Alle drei Verletzten seien vom Rettungsdienst ambulant behandelt worden, erklärt die Verkehrspolizei-Inspektion aus Ingolstadt. Dem Gelsenkirchener droht nun eine Strafanzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung. Die drei Autos seien nicht mehr fahrbereit gewesen und abgeschleppt worden. Der Sachschaden summiere sich auf geschätzt 80 000 Euro. Die linke und die mittlere Spur seien für rund 1,5 Stunden gesperrt gewesen. Dadurch habe sich ein zirka acht Kilometer langer Rückstau entwickelt. Die Verkehrs-Absicherung sei von der Feuerwehr aus Manching und vom Technischen Hilfswerk (THW) übernommen worden.





