Schwimmerin informierte gestern die Polizei. Experten vom Kampfmittel-Räumdienst kümmerten sich dann um das Relikt aus dem Zweiten Weltkrieg.
(ty) Eine brisante Entdeckung ist am gestrigen Nachmittag im Gemeinde-Bereich von Baar-Ebenhausen gemacht worden. Wie die örtlich zuständige Polizeiinspektion aus Geisenfeld am heutigen Montag berichtet, meldete gegen 16.20 Uhr eine Schwimmerin einen verdächtigen Gegenstand in der Paar. Von angerückten Beamten sei dann festgestellt worden, dass es sich bei dem Fund um den Sprengkopf einer Panzerfaust aus dem Zweiten Weltkrieg handele. Daraufhin sei ein Kampfmittel-Räumdienst verständigt worden. Von den Fachleuten sei der Sprengkopf der Vernichtung zugeführt worden.
"Ein Zünder war nicht mehr vorhanden, sodass keine Gefahr bestand", teilte die Polizei heute weiter mit. Aufgrund der derzeitig niedrigen Pegelstände könne nicht ausgeschlossen worden, dass weitere verdächtige Gegenstände und gegebenenfalls Kampfmittel gefunden werden, so die Gesetzeshüter. Beim Auffinden von Kampfmitteln werde dringend darum gebeten, diese nicht zu berühren und an der Fundstelle zu belassen. Ferner sollten der Fundort großräumig gemieden und andere Personen gewarnt werden. "Bitte verständigen sie umgehend die Polizei!"





