Landratsamt gab die Ergebnisse der jüngsten Wasser-Untersuchungen im Kreis Dachau bekannt. Hier die Details zu den einzelnen Gewässern.
(ty) Die Bade-Seen im Kreis Dachau werden während der Bade-Saison regelmäßig vom Gesundheitsamt überprüft. Wie das Landratsamt mitgeteilt hat, erfolgen die Untersuchungen von Mai bis September. "So wird eine gleichbleibend gute Wasser-Qualität sichergestellt und mögliche Gesundheits-Risiken werden frühzeitig erkannt." Laut den jüngsten Ergebnissen ist die Wasser-Qualität in den meisten beprobten Gewässern nach wie vor "aus bakteriologischer Sicht einwandfrei". Für den Ebertshausener See im Gemeinde-Gebiet von Odelzhausen gilt wegen Blaualgen dagegen nach Behörden-Angaben weiterhin ein Bade-Verbot – auch für Hunde. Geringe Blaualgen-Konzentrationen wurden jeweils festgestellt im Stadtweiher Dachau-Süd und im Neuhimmelreicher See.
Folgende Bade-Gewässer sind laut heutiger Mitteilung des Landratsamts am 6. Juli unter die Lupe genommen worden: Stadtweiher Dachau-Süd, Waldschwaigsee, Eisolzrieder See, Obergrashofer See, Mückensee, Neuhimmelreicher See, Birkensee, Heiglweiher und Bergkirchner See. Der Karlsfelder See sei zuletzt am 13. Juli untersucht worden – die Wasser-Temperatur habe an diesem Tag hier 24 Grad Celsius betragen. Mit Ausnahme von zwei der genannten Seen sei die Wasser-Qualität "aus bakteriologischer Sicht einwandfrei" und einem Bade-Betrieb stehe dort nichts entgegen. Die mikrobiologische Untersuchung des Neuhimmelreicher Sees in der Gemeinde Bergkirchen sowie des Stadtweihers in Dachau-Süd wies den Angaben zufolge jeweils Blaualgen (Cyanobakterien) in "vereinzelter" Konzentration nach. An beiden Seen seien entsprechende Hinweis-Schilder angebracht.
Im Ebertshausener Sees (Wiedenzhausener Weiher) im Gemeinde-Gebiet von Odelzhausen seien nach wie vor Cyanobakterien in "reichlicher" Konzentration festgestellt worden. "Zum Schutz der Gesundheit bleibt daher ein Bade-Verbot für Menschen und Hunde bestehen", erklärt das Landratsamt und stellt klar: "Hunde dürfen zudem nicht aus dem See trinken, da von den Blaualgen-Toxinen eine Gesundheits-Gefahr ausgeht." Entsprechende Hinweis-Schilder seien vor Ort angebracht. Weitere Informationen zu Cyanobakterien und Cyanobakterien-Toxinen gibt es auf der Internet-Seite des bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittel-Sicherheit (LGL) unter diesem Link.
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