Der im vergangenen Jahr im Ausland erzielte Umsatz-Anteil lag damit laut IHK bei 19,6 Prozent. Bewerbungen für Exportpreis noch bis Ende Juli möglich.
(ty) "Das Export-Geschäft bleibt eine wichtige Stütze für die Wirtschaft im Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm." Wie die IHK für München und Oberbayern am heutigen Mittwoch weiter mitteilt, haben die hier 74 statistisch erfassten Industrie-Betriebe, die mehr als 20 Mitarbeiter beschäftigen, im vergangenen Jahr insgesamt einen Auslands-Umsatz in Höhe von rund 870 Millionen Euro erwirtschaftet. Das seien allerdings rund sechs Prozent weniger als im Jahr davor. Insgesamt habe der Umsatz der Industrie-Betriebe im Landkreis, die zusammen über 12 600 Beschäftigte zählten, im vergangenen Jahr bei 4,45 Milliarden Euro gelegen. Der im Ausland erzielte Umsatz-Anteil habe damit bei 19,6 Prozent gelegen.
Die Beliebtheit von Produkten "Made in Bavaria" bleibe weltweit ungebrochen, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Manfred Gößl. "Während viele Unternehmen aufgrund der Wirtschafts-Krise eine fehlende Inlands-Nachfrage beklagen, erweist sich das Auslands-Geschäft als stabiler Anker für die Wirtschaft." Als Export-Schlager bewährten sich nach Erkenntnissen der IHK erneut Fahrzeuge, Maschinen und elektrotechnische Erzeugnisse. Zu den fünf wichtigsten Export-Ländern für den Freistaat zählten laut IHK-Erkenntnissen im vergangenen Jahr die USA, Österreich, Frankreich, Italien und China.
Die IHK weist auf den diesjährigen "Exportpreis Bayern" hin, der zum mittlerweile 19. Mal vergeben wird. Veranstaltet wird dieser von den bayerischen Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern und "Bayern International" mit dem bayerischen Wirtschafts-Ministerium wird. Noch bis zum 31. Juli können sich laut IHK innovative, exportstarke Unternehmen mit bis zu 100 Beschäftigten bewerben. Weitere Informationen dazu gibt es unter www.exportpreis-bayern.de.





