Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung
Wanderer bezwingen den Daniel
(ty) Eine anspruchsvolle Bergtour hat etliche Mitglieder der Sektion Pfaffenhofen-Asch im deutschen Alpenverein (DAV) kürzlich auf den Daniel geführt (Foto oben). Unter der Regie von Wander-Leiterin Mathilde Mader galt es für die Akteure rund 1300 Höhenmeter bis zum 2340 Meter hohen Gipfel der Ammergauer Alpen zu bewältigen. "Die Anstrengung wurde belohnt", heißt es vom DAV: "Während der gesamten Tour genoss die Gruppe ein fantastisches Panorama auf die umliegende Bergwelt." Höhepunkt gewesen sei die großartige Aussicht direkt auf die Zugspitze gewesen. "Nach dem verdienten Gipfelglück stiegen die Wanderer wieder ab und ließen den erfolgreichen Tag gemütlich bei einer Einkehr auf der Tuftlalm ausklingen."
Sperrung in Pfaffenhofen
(ty) Aufgrund von Reparatur-Arbeiten an der Fernwärme-Leitung ist die Straße "Münchener Vormarkt" in Pfaffenhofen an der Ilm ab dem morgigen Mittwoch, 8. Juli, für den Verkehr gesperrt. Das wurde aus der Stadtverwaltung bekannt gegeben. Eine Durchfahrt von der Münchener Straße bis zur Kreuzung von Georg-Hipp-Straße und "Am Schwarzbach" sei währenddessen nicht möglich, wird betont. Die Sperrung gilt den Angaben zufolge voraussichtlich bis 31. Juli. Eine Umleitung sei über die Münchener Straße und die Schulstraße eingerichtet. Fußgänger und Radler könnten den gesperrten Bereich passieren.
Senioren-Ausflug nach Freising
(ty) Am Dienstag, 14. Juli, veranstaltet das städtische Senioren-Büro von Pfaffenhofen einen Tagesausflug nach Freising, der ältesten Stadt an der Isar. Die Abfahrt erfolgt der Ankündigung zufolge um 9.15 Uhr an der Hirschberger-Wiese beim Freibad beziehungsweise um 9.25 Uhr am Landratsamt. Die Teilnahme koste 20 Euro pro Person. Die Rückfahrt nach Pfaffenhofen starte gegen 16.30 Uhr. Die Möglichkeit zur Anmeldung sowie weitere Informationen gibt es im Senioren-Büro telefonisch unter der Rufnummer (0 84 41) 87 92 0 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
"Bei einer rund 60-minütigen Stadtführung entdecken die Teilnehmenden die geschichtsträchtige Altstadt auf barrierefreien Wegen", heißt es in der Ankündigung. Die Tour führe unter anderem zum Rathaus, zum Asam-Gebäude und zur Kirche "St. Georg". Nach einem gemeinsamen Mittagessen im Stadtzentrum gehe es bei einem etwa 15-minütigen Spaziergang zum Domberg. Alternativ könne die neue Domberg-Bahn genutzt werden; bis zum Einstieg sei jedoch ebenfalls ein kurzer Fußweg erforderlich. "Im Dom erläutert eine fachkundige Führung die weltberühmten Fresken und den Stuck der Gebrüder Asam, das Altar-Gemälde von Peter Paul Rubens sowie weitere Sehenswürdigkeiten wie die Maximilians-Kapelle.
Anschließend bleibe Zeit, den Dom und den Domberg mit seinen eindrucksvollen Gebäuden auf eigene Faust zu erkunden. Bei guter Sicht biete sich ein weiter Blick bis nach München und in die Alpen. Wichtiger Hinweis der Organisatoren: "Bei diesem Ausflug müssen mehrere Strecken zu Fuß zurückgelegt werden. Die Wege führen teilweise über Kopfsteinpflaster und Kies sowie über Steigungen. Da der Bus nicht bis in den Stadtkern fahren kann, ist sowohl bei der Ankunft als auch bei der Rückfahrt jeweils ein Fußweg von rund 15 Minuten erforderlich."
Gratis-Seminar für Eltern
(ty) An Eltern mit Kindern im Alter zwischen einem Jahr und drei Jahren sowie an interessierte Großeltern richtet sich ein kostenloses Online-Seminar, das unter dem Titel "Bewegungs-Abenteuer im Haus" am Donnerstag, 23. Juli, von den niederbayerischen Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) angeboten wird. Es findet von 9 Uhr bis 10.30 Uhr statt. Anmeldungen sind noch bis Sonntag, 19. Juli, unter diesem Link möglich.
Lustvolle "Bewegungs-Spielräume" könnten überall sein, heißt es in der Ankündigung. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen lernen der Ankündigung zufolge im Rahmen dieses Online-Seminars spannende Bewegungs- und Spielideen mit einfachen Alltags-Materialien kennen. "Kinder erfahren Freude und Spaß an der Bewegung und Eltern erfahren Wissenswertes über die Bedeutung von Bewegung und Spiel für eine gesunde Entwicklung des Kindes." Es gebe Tipps sowie viele kreative Anregungen für Spiel und Spaß im Haus.
Einstieg in "Soziale Landwirtschaft"
(ty) Menschen mit besonderen Bedürfnissen auf landwirtschaftlichen Betrieben fördern, betreuen oder beschäftigen und damit einen wertvollen Beitrag zum Gemeinwohl leisten. "Viele Höfe bringen dafür bereits ideale Voraussetzungen mit", weiß man beim Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Ingolstadt-Pfaffenhofen. Doch wie gelingt der Einstieg in diesen Betriebs-Zweig? Antworten liefere ein zwölftägiges Seminar, das die AELFs Passau und Bamberg gemeinsam anbieten. Es richte sich an landwirtschaftliche Betriebe, die ein Angebot in der "Sozialen Landwirtschaft" aufbauen oder bestehende Aktivitäten weiterentwickeln möchten.
Die "Soziale Landwirtschaft" umfasst den Angaben zufolge vielfältige Einsatzfelder: von Bauernhof-Kindergärten über Arbeits- und Förder-Angebote für Menschen mit Behinderung bis hin zu tiergestützten Aktivitäten oder Formen des Senioren-Wohnens auf dem Hof. Der Bedarf an solchen Angeboten wachse stetig und eröffne landwirtschaftlichen Betrieben neue Einkommens-Möglichkeiten sowie Chancen zur Gewinnung zusätzlicher Arbeitskräfte.
Interessierte haben am Donnerstag, 16. Juli, von 9.30 bis 12:30 Uhr die Gelegenheit, bei einer bayernweiten Online-Info-Veranstaltung einen Überblick über die zahlreichen Möglichkeiten der "Sozialen Landwirtschaft" sowie Details zum Ablauf des Seminars zu erhalten. Daneben berichte eine Absolventin von ihren Erfahrungen und den Chancen, die ihr die Qualifizierung eröffnet habe. Weitere Infos und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es auf www.diva.bayern.de.
Bayern verbucht Wanderungs-Plus von 31 000 Personen
(ty) Die so genannte Wanderungs-Bilanz für Bayern weist für das vergangene Jahr einen Überschuss in Höhe von 31 036 Personen auf. Nach Meldung des Landesamts für Statistik ergibt sich der Saldo aus insgesamt 370 869 Zuzügen und 339 833 Fortzügen über die Grenzen des Freistaats. Insgesamt lag der Wanderungs-Gewinn im vergangenen Jahr um rund 46 300 Personen unter dem des Vorjahres, als 77 384 Personen (Ausland: 67 844 Personen, restliches Bundesgebiet: 9540 Personen) mehr zuzogen als fortzogen.
Aus dem Ausland zogen im abgelaufenen Jahr insgesamt 254 779 Personen nach Bayern, aus dem restlichen Bundesgebiet 116 090. Von den Fortziehenden verließen 232 180 den Freistaat in Richtung Ausland, während 107 651 ins restliche Bundesgebiet zogen. Gegenüber dem Ausland erzielte Bayern im vergangenen Jahr somit einen Wanderungs-Gewinn in Höhe von 22 599 Personen, gegenüber dem restlichen Bundesgebiet in Höhe von 8439 Personen.
Fasst man Staatsangehörigkeiten zu Kontinenten zusammen, so liegt für das vergangene Jahr für Asien, Afrika, Amerika sowie Australien und Ozeanien ein positiver Wanderungs-Saldo gegenüber dem Ausland vor. Dabei entfielen gut 68 Prozent des Wanderungs-Gewinns auf Personen mit einer asiatischen Staatsangehörigkeit (19 270), etwa 21 Prozent auf Personen mit einer afrikanischen Staatsangehörigkeit (6042); knapp zehn Prozent wurden durch Personen mit einer nord- oder südamerikanischen Staatsangehörigkeit (2794) erzielt.

Bei Personen mit europäischer Staatsangehörigkeit wurde im vergangenen Jahr nach langjährigen Wanderungs-Überschüssen ein Defizit in Höhe von 5448 Personen registriert. Die weiterhin hohen Wanderungs-Gewinne bei ukrainischen Staatsangehörigen (16 643 Personen) konnten das Wanderungs-Defizit bei anderen europäischen Staatsangehörigkeiten (zum Beispiel deutsch: minus 18 885 Personen; kroatisch: minus 4240) nicht ausgleichen.
Betrachtet man alle Staatsangehörigkeiten, so gab es im vergangenen Jahr in Bayern die höchste Netto-Zuwanderung aus dem Ausland bei Personen aus der Ukraine (16 643), gefolgt von Personen aus Indien (5697), dem Kosovo (4586), Vietnam (3275), aus Bosnien und Herzegowina (1926), Pakistan (1702) sowie Staatsangehörigen aus Albanien (1683), Afghanistan (1519) und Serbien (1378).
Innerhalb des Freistaats kam es im vergangenen Jahr zu 534 783 übergemeindlichen Wanderungs-Bewegungen, was im Vergleich zum Vorjahr (570 244) ein Minus von 35 461 innerbayerischen Umzügen beziehungsweise einen Rückgang um gut sechs Prozent darstellt. Wie das Landesamt für Statistik weiter berichtet, verbuchten auf Regierungsbezirk-Ebene im vergangenen Jahr alle Bezirke ein Wanderungs-Plus (Oberbayern: 6676, Niederbayern: 4899, Oberpfalz: 3042, Oberfranken: 2489, Mittelfranken: 5510, Unterfranken: 1802, Schwaben: 6617).





