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Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung

Erste Erfahrungen am Naturfels

(ty) Einen Kletter-Ausflug ins Gebiet Lichtenegg haben etliche Mitglieder der Sektion Pfaffenhofen-Asch des deutschen Alpenvereins (DAV) kürzlich unternommen. Ziel dieser Aktion war es den Angaben zufolge, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern unter fachkundiger Anleitung den Einstieg ins Klettern am Naturfels zu ermöglichen. Nach der gemeinsamen Anreise, so wird berichtet, ging es direkt an den Fels, wo die Protagonisten ihre ersten Routen am echten Fels ausprobieren und wertvolle Erfahrungen sammeln konnten.

 

Besonders beeindruckend sei für viele der deutliche Unterschied zum Hallen-Klettern gewesen: "Statt bunter Plastik-Griffe boten sich natürliche Strukturen, rauer Fels und ein intensives Natur-Erlebnis." Die Kombination aus Bewegung an der frischen Luft und gemeinschaftlichem Erleben habe für große Begeisterung in der Gruppe gesorgt, heißt es aus der DAV-Sektion. Fazit: "Unter der Anleitung erfahrener Kletter-Trainer konnten alle Teilnehmer sicher und mit viel Freude ihre persönlichen Grenzen erweitern. Die gelungene Ausfahrt machte für viele Lust auf weitere Touren am Naturfels."

Neu in Reichertshofen: "Café Vergissmeinnicht"

(ty) Seit Jahren lädt die Alzheimer-Gesellschaft im Pfaffenhofen regelmäßig Menschen mit Demenz sowie ihre Zu- und Angehörigen einmal monatlich zu einer gemütlichen Runde bei Kaffee und Kuchen in die Kreisstadt ein. Nun soll der beliebte Treff namens "Café Vergissmeinnicht", bei dem Vertreter des gemeinnützigen Vereins gerne Fragen rund um das Thema Demenz beantworten, auch in Reichertshofen regelmäßig angeboten werden. Möglich wurde dies laut aktueller Mitteilung durch die Zusammenarbeit von Janine Weiß, Quartiers-Managerin der Gemeinde Reichertshofen, und Barbara Bardong, verantwortlich für das Sorge-Netzwerk Demenz im Landkreis.

Erstmals heißen die Gemeinde und die ehrenamtlichen Helfer ihre Gäste am kommenden Samstag, 27. Juni, im Haus der Vereine (Schlossgasse 5), willkommen. Von 15 Uhr bis 17 Uhr haben Menschen mit Demenz sowie deren An- und Zugehörigen dann der Ankündigung zufolge die Gelegenheit, "einen entspannten Nachmittag zu verbringen, andere Betroffene kennen zu lernen und sich dabei in zwangloser Atmosphäre auszutauschen". Das Angebot sei kostenfrei, wird betont.

Das örtliche Team des "Café Vergissmeinnicht" freut sich nach eigenem Bekunden über jede helfende Hand – von der Dekoration der Räumlichkeiten, als Unterstützung in der Betreuung oder als Kuchenbäcker. Auch Blumen-Spenden seien willkommen. Wer sich im Sinne der guten Sache engagieren wolle, könne sich bei Janine Weiß unter der Telefonnummer 01 52 - 06 43 61 89 melden. Sie nehme auch die Anmeldungen für das "Café Vergissmeinnicht" in Reichertshofen entgegen.

Pfaffenhofen: Wochenmarkt wird verlegt

(ty) Aufgrund der "Langen Nächte der Kunst und Musik" wird der Wochenmarkt in Pfaffenhofen an der Ilm am kommenden Samstag, 27. Juni, vom Hauptplatz auf das Volksfest-Gelände verlegt. Das wurde aus der Stadtverwaltung bekannt gegeben. Der "Innenstadt-Express", so heißt die Bimmelbahn offiziell, verkehre am Samstag von 10 Uhr bis 14 Uhr im 20-Minuten-Takt kostenlos zwischen Hauptplatz und Volksfestplatz . Der Wochenmarkt am kommenden Dienstag, 30. Juni, findet laut Mitteilung aus dem Rathaus wie üblich wieder auf dem Hauptplatz statt. Zum Hintergrund: Kultur-Sommer in PAF: Diese Woche auch "Lange Nächte der Kunst und Musik"

Gratis-Vortrag rund um Kinder-Unfälle

(ty) Kinder entdecken ihre Welt mit Neugier und ausgeprägtem Bewegungs-Drang – ob beim Spielen, Klettern oder im Straßenverkehr. Dabei gehören kleinere oder größere Unfälle mitunter zum Alltag. "Stürze, Verbrennungen oder Schnitt-Verletzungen zählen zu den häufigsten Ursachen für Verletzungen im Kindes-Alter", weiß man beim Klinikum in Ingolstadt. Für Eltern und Betreuungs-Personen stellten sich deshalb wichtige Fragen: Welche Unfall-Risiken bestehen je nach Alter? Wie lassen sich Gefahren im Alltag frühzeitig erkennen und vermeiden? Und was ist im Ernstfall die richtige Reaktion? Darum geht es in einem kostenlosen Vortrag am kommenden Mittwoch, 1. Juli.

Dem Themenfeld widmet sich Micha Bahr, Leiter der Kinder- und Jugend-Chirurgie am Klinikum Ingolstadt, an diesem Abend ab 17.30 Uhr in einem Vortrag mit dem Titel "Plötzlich passiert es: Kinder-Unfälle verstehen, verhindern, versorgen". Er erklärt der Ankündigung zufolge, welche Verletzungen besonders häufig auftreten und welche altersabhängigen Risiken berücksichtigt werden sollten. Darüber hinaus zeige er praxisnah, wie sich Unfälle durch einfache Maßnahmen im Alltag vermeiden ließen und gebe konkrete Hinweise zur richtigen Erstversorgung im Notfall. Die Veranstaltung findet im Raum "Oberbayern" im Klinikum von Ingolstadt statt; eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Schweine-Bestand in Bayern

(ty) Wie das Landesamt für Statistik bekannt gegeben hat, gab es nach den vorläufigen Ergebnissen der Schweine-Bestands-Erhebung zum 3. Mai dieses Jahres im Freistaat insgesamt rund 3290 Schweinehalter, die einen Mindest-Bestand von 50 Schweinen oder zehn Zuchtsauen aufwiesen. Im Vergleich zum Vorjahres-Zeitpunkt bedeute dies eine Zunahme um 0,5 Prozent beziehungsweise rund 20 Betriebe. Der langjährige Trend hin zu größeren Betrieben halte weiter an. So sei die durchschnittliche Bestands-Größe in Bayern seit Mai vergangenen Jahres von 744 auf 775 Tiere pro Betrieb gestiegen. Zum Vergleich: Im Jahr 2016 entfielen auf jeden Betrieb durchschnittlich noch 624 Tiere.

In den bayerischen Betrieben wurden zum genannten Stichtag im Mai dieses Jahres nach Angaben der Behörde insgesamt 2 545 700 Schweine gehalten, was einem Plus von 4,6 Prozent beziehungsweise 112 600 Tieren gegenüber dem Vorjahres-Monat entspricht. Die Zahl der in Bayern zum Stichtag gehaltenen Mastschweine nahm gegenüber dem Vorjahres-Zeitpunkt um 3,2 Prozent oder 37 500 Tiere auf nunmehr 1 150 300 Tiere ab, die Zahl der Zuchtsauen legte hingegen um 7,4 Prozent beziehungsweise 11 700 Sauen auf 169 500 Tiere zu. Der Ferkel-Bestand belief sich auf 714 400 Tiere, das sind 4,9 Prozent oder 33 200 Ferkel mehr als im Vorjahres-Monart.


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