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Er kam aber nicht weit, weil sein Kleinbus den linken Vorderreifen verlor. Der Mann verletzte sich bei dem Unfall und blickt nun einer Strafanzeige entgegen.

(ty) Ein mutmaßlich betrunkener 41-Jähriger hat am gestrigen Nachmittag im Gemeinde-Gebiet von Au in der Hallertau (Kreis Freising) einen schadensträchtigen Verkehrsunfall gebaut und ist dann einfach getürmt. Allerdings sollte er nicht weit kommen, weil ihm bald ein Vorderreifen seines Kleinbusses abhanden kam. Die örtlich zuständige Polizeiinspektion aus Moosburg an der Isar ermittelt nach eigenem Bekunden jetzt gegen den 41-Jährigen strafrechtlich wegen Gefährdung des Straßenverkehrs. Ihm droht nun auch der Entzug seiner Fahrerlaubnis. 

Laut Polizei war der 41-Jährige aus dem Kreis Freising mit einem VW-Bus samt Anhänger auf der Kreisstraße FS9 – von Abens her kommend – in Richtung Hemhausen unterwegs, als es gegen 16.25 Uhr zum Crash kam. Auf kurviger Strecke sei der Mann mit seinem Gespann auf die Gegenspur geraten. Es sei dann seitlich mit einem entgegenkommenden Kleintransporter kollidiert, der von einem 36 Jahre alten Mitarbeiter eines Paket-Dienstes gesteuert worden sei. "Nach dem Unfall versuchte der Verursacher trotz einer massiven Beschädigung seines Fahrzeugs vom Unfallort zu flüchten und setzte dazu seine Fahrt zunächst fort", so die Polizei.

"Seine Flucht scheitere allerdings, da er nach etwa 500 Metern Fahrt den linken Vorderreifen verlor und deshalb die Flucht aufgeben musste", heißt es weiter. Grund für die Unfallflucht dürfte laut Polizei die Alkoholisierung des 41-Jährigen gewesen sein. "Bei ihm wurden Anzeichen für einen ausgiebigeren Alkohol-Konsum festgestellt." Wegen erlittener Bein-Verletzungen sei der Mann vom Rettungsdienst ins Klinikum nach Freising gebracht worden. Dort sei auch eine Blutentnahme durchgeführt worden. Der 36-Jährige sei unversehrt geblieben. Der an den zwei Autos – beide mussten abgeschleppt werden – entstandene Sachschaden wurde auf 25 000 Euro geschätzt.


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