Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung
Abschluss der Maibaum-Aktion
(ty) Insgesamt 33 Ortsgemeinschaften, Vereine und Gruppen haben an der diesjährigen Maibaum-Aktion im Kreis Pfaffenhofen teilgenommen und ein Foto ihres aufgestellten Maibaums an das Landratsamt geschickt. Die fünf Gewinner-Teams wurden mittlerweile per Los-Entscheid ermittelt. Freuen dürfen sich laut Mitteilung der Behörde die Feuerwehr Waal/Ossenzhausen, die Motorrad-Freunde aus Wolnzach, der Burschen-Verein von Dürznhausen, die Maibaum-Freunde aus Eck sowie der Burschen- und Madl-Verein aus Langenbruck. Vertreter waren zur Gewinn-Übergabe eingeladen worden (Foto oben). Landrat Albert Gürtner überreichte jeweils einen Geldbetrag in Höhe von 200 Euro.
Gürtner zeigte sich erfreut darüber, dass in zahlreichen Gemeinden und Dörfern im Landkreis jedes Jahr aufs Neue Maibäume aufgestellt werden. "Das Maibaum-Aufstellen gehört seit Jahrhunderten zu den prägenden Traditionen Bayerns. Die Festlichkeiten rund um den Maibaum bringen die Menschen zusammen, stärken das Gemeinschafts-Gefühl und fördern den sozialen Zusammenhalt." Mit dem "Maibaum-Wettbewerb" setze der Landkreis ein Zeichen der Wertschätzung und unterstütze die vielen engagierten Helferinnen und Helfer, die diese Tradition lebendig hielten. Alle eingereichten Maibaum-Fotos sind auf der Landkreis-Homepage veröffentlicht; hier der direkte Link.
"Solo-Elternzeit" in Pfaffenhofen
(ty) Die am Gesundheitsamt angesiedelte, staatlich anerkannte Beratungsstelle für Schwangerschafts-Fragen lädt für Dienstag, 2. Juni, zur nächsten Veranstaltung in Pfaffenhofen im Rahmen des neuen Gruppen-Angebots "Solo-Elternzeit" ein. Die Zusammenkunft findet von 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr in den Räumen der Schwangeren-Beratung an der Krankenhausstraße 73 statt. Die Gruppe richtet sich laut Landratsamt an Alleinerziehende mit Kindern im Alter von bis zu drei Jahren; die Termine finden jeden ersten Dienstag im Monat statt. Weitere Infos sowie die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es bei Marion Petzoldt per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter der Rufnummer (0 84 41) 27 14 11.
"Mit dem Angebot möchte die Beratungsstelle einen geschützten Raum schaffen, in dem sich Alleinerziehende austauschen, gegenseitig stärken und neue Netzwerke aufbauen können", heißt es aus der Kreis-Behörde. "Die Kinder sind ausdrücklich Teil der Gruppe und können selbstverständlich mitgebracht werden." Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwarte ein offener Rahmen, der sich an ihren Bedürfnissen orientiere. Neben dem freien Austausch seien thematische Impulse durch externe Fachkräfte sowie kleine Auszeiten geplant. Langfristig solle die Gruppe zu einer selbstgetragenen Initiative heranwachsen, die durch die räumliche Nähe zu Experten jederzeit fachliche Unterstützung einholen könne.
Gesprächskreis zu Demenz
(ty) Die Alzheimer-Gesellschaft im Landkreis Pfaffenhofen (Selbsthilfe Demenz) lädt für Donnerstag, 28. Mai, wieder zum "Gesprächskreis Demenz" ein. Die Veranstaltung beginnt wie üblich um 14 Uhr, dauert bis 15.30 Uhr und steht wie immer allen Interessierten offen. "Der Erfahrungs-Austausch in der Gruppe dient der Bewältigung der vielfachen persönlichen und krankheits-bedingten Belastungen sowie der gegenseitigen Unterstützung von Zu- und Angehörigen von Menschen mit Demenz", erklären die Organisatoren. Das Treffen findet an der Türltorstraße 16-20 (erster Stock) in Pfaffenhofen statt. "Eine Anmeldung ist nicht erforderlich", wird betont. Und: "Die Teilnahme ist unverbindlich und kostenfrei."
Bundeswehr-Übungen im Landkreis
(ty) Zur Erinnerung: Die Bundeswehr führt in den kommenden Wochen weitere Truppen-Übungen im Kreis Pfaffenhofen durch. Den Angaben des Landratsamts zufolge findet zunächst am heutigen Mittwoch, 27. Mai, und am morgigen Donnerstag, 28. Mai, eine Übung in der Region statt, von der im hiesigen Landkreis vor allem Gebiete der Gemeinden Manching, Ernsgaden, Geisenfeld, Vohburg und Münchsmünster betroffen sind. Beteiligt an dieser zweitägigen Übung seien "bis zu 50 Soldaten und vier Fahrzeuge", heißt es weiter. Durch die Verwendung von Manöver-Munition kann es laut Landratsamt zu Knallgeräuschen und Lichtblitzen kommen.
Die Bevölkerung wird darum gebeten, sich von den übenden Truppen fernzuhalten, um die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten – das gilt auch für die anderen anstehenden Manöver. Eine weitere Bundeswehr-Übung findet laut Landratsamt von Montag, 8. Juni, bis Donnerstag, 11. Juni, statt. "Betroffen ist hier nahezu der gesamte Landkreis Pfaffenhofen", so die Kreis-Behörde. "Es sind bis zu 60 Soldaten und 16 Fahrzeuge daran beteiligt."
Außerdem gebe es im Zeitraum von Montag, 15. Juni, bis Donnerstag, 25. Juni, ebenfalls Truppen-Übungen der Bundeswehr. Betroffen davon seien die Gemeinde-Bereiche von Münchsmünster, Vohburg, Geisenfeld, Ernsgaden, Baar-Ebenhausen, Reichertshofen, Manching, Rohrbach und Wolnzach. "Durch die Verwendung von Manöver-Munition kann es zu Knallgeräuschen und Lichtblitzen kommen", heißt es dazu aus dem Landratsamt. Und noch ein Hinweis: Geübt werde auch in den Nachstunden.
Mehr Menschen mit Schwerbehinderung
(ty) Von einer Schwerbehinderung spricht man, wenn aufgrund einer körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung ein amtlich festgestellter Grad der Behinderung von mindestens 50 vorliegt. Zum Ende des vergangenen Jahres lebten 1 191 585 Menschen in Bayern mit einer anerkannten Schwerbehinderung. Nachdem sich die Zahl schwerbehinderter Menschen im Freistaat zwischen 2021 und 2023 um 0,2 Prozent auf 1 157 065 reduziert hatte, folgte nun zum Jahresende 2025 ein Anstieg um 3,0 Prozent im Vergleich zu 2023.
Mit 50,4 Prozent befanden sich unter den Menschen mit Schwerbehinderung in Bayern zum jüngsten Jahreswechsel etwas mehr Männer als Frauen. Der Anteil männlicher Personen ist zwischen 2021 und 2023 zunächst um 0,2 Prozentpunkte sowie zwischen 2023 und 2025 um weitere 0,2 Prozentpunkte gesunken. Zum Ende vergangenen Jahres verfügten mit 38,9 Prozent (463 960) die meisten Menschen mit Schwerbehinderung im Freistaat über einen Grad der Behinderung von 50. Darauf folgten mit 20,3 Prozent (242 170) Personen mit einem Grad der Behinderung von 100.

Unter den näher bezeichneten Arten der schwersten Behinderung stellten Beeinträchtigungen der Funktion von inneren Organen beziehungsweise Organ-Systemen mit 288 190 Betroffenen im vergangenen Jahr die häufigste Oberkategorie dar. Es folgte die Oberkategorie Querschnittslähmung, zerebrale Störungen, geistig-seelische Behinderungen und Suchtkrankheiten mit 282 375 Personen. Letztere beinhaltet unter anderem Neurosen, Persönlichkeits- und Verhaltens-Störungen, die mit 107 355 Personen die häufigste Untergruppe darstellt.
58,6 Prozent der Menschen mit Schwerbehinderung in Bayern waren zum jüngsten Jahreswechsel 65 Jahre alt oder älter (698 330), 28,8 Prozent zwischen 45 bis unter 65 Jahre (343 040). 9,7 Prozent beziehungsweise 116 115 Personen waren 18 bis unter 45 Jahre alt. Minderjährige machten mit 2,9 Prozent beziehungsweise 34 095 Personen nur einen geringen Anteil der schwerbehinderten Menschen aus. Im Vergleich zu 2023 gab es in dieser Alters-Gruppe mit 10,4 Prozent jedoch den größten prozentualen Zuwachs. Auch zwischen 2021 und 2023 war die Zahl minderjähriger Personen unter allen Alters-Gruppen mit 8,4 Prozent am stärksten gestiegen (2021: 28 500, 2023: 30 880).





