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Der junge Mann krachte gestern Abend mit einem Kleintransporter in die Leitplanke, der Wagen kippte um. Fahrer wurde verletzt und kassierte zwei Strafanzeigen.

(ty) Ein führerscheinloser 19-Jähriger, der offenbar unter Alkohol-Einfluss stand, hat am gestrigen Abend auf der A93 bei Wolnzach einen heftigen Verkehrsunfall gebaut, bei dem er verletzt worden ist. Er kippte mit dem von ihm gesteuerten Kleintransporter um. Gegen den jungen Mann, der auch im Gemeinde-Gebiet von Wolnzach wohnt, wird laut heutiger Mitteilung der Polizei jetzt strafrechtlich wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt. Wegen der Landung eines Rettungs-Hubschraubers war die Autobahn laut Feuerwehr zeitweise komplett gesperrt.

Gescheppert hatte es gegen 20.45 Uhr. Wie die Verkehrspolizei-Inspektion aus Ingolstadt heute berichtet, war der 19-Jährige mit dem Firmen-Fahrzeug auf der A93 in Richtung des Autobahn-Dreiecks Holledau unterwegs und verlor kurz vor diesem die Kontrolle. Der Kleintransporter sei zunächst mit der Leitplanke kollidiert, daraufhin umgekippt und schließlich auf der rechten Spur zum Liegen gekommen. Mit Hilfe eines anderen Verkehrsteilnehmers habe der Verunglückte aussteigen können. Von Streifenbeamten sei Alkohol-Geruch bei dem 19-Jährigen festgestellt worden. 

Einen Alko-Test habe der Wolnzacher verweigert. "Da der konkrete Verdacht bestand, dass der Fahranfänger sein Firmen-Fahrzeug im alkoholisierten Zustand geführt hatte, wurde im Krankenhaus eine Blutentnahme durchgeführt", heißt es weiter. Außerdem habe er in die Klinik gebracht werden müssen, weil er bei dem Unfall leichte Verletzungen erlitten habe. Durch weitere Recherchen sei bekannt geworden, dass der Führerschein des jungen Mannes bereits Anfang dieses Jahres wegen eines Verkehrs-Delikts sichergestellt worden sei. Somit habe der 19-Jährige zum Unfall-Zeitpunkt ohne gültige Fahrerlaubnis hinter Lenkrad gesessen.

Der bei dem Verkehrsunfall entstandene Sachschaden wurde von Streifenbeamten auf insgesamt 25 000 Euro geschätzt. Die rechte Spur sei in Richtung des Autobahn-Dreiecks für zirka eine Stunde gesperrt gewesen. Neben der Polizei und den Rettungskräften war die Feuerwehr aus Wolnzach im Einsatz. Die Floriansjünger kümmerten sich unter anderem um die Absicherung der Unglücksstelle und die Reinigung der Fahrbahn. 


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