Logo
Anzeige
Anzeige

Bei dem Unfall am heutigen Morgen wurde zum Glück niemand verletzt. 59-Jähriger hatte die Ladung seines Pritschenwagen-Gespanns nicht ausreichend gesichert. 

(ty) Ein 40-Jähriger hat am heutigen Morgen einen Schulbus, in dem sich rund 40 Kinder befanden, auf der Kreisstraße FS6 – von Allershausen her kommend – in Richtung Leonhardsbuch gesteuert, als es gegen 7.45 Uhr gescheppert hat. Vor ihm war laut Polizei ein 59-Jähriger mit einem Pritschenwagen samt Anhänger unterwegs. Auf der Ladefläche des Pritschenwagens seien unter anderem drei Behältnisse mit Deckel transportiert worden. "Damit die Deckel während der Fahrt nicht verloren gehen, hatte der 59-Jährige ein Holzbrett darauf gelegt und dieses mit einem Spanngurt gesichert." Offensichtlich habe das aber nicht ausgereicht.

Kurz vor dem Ortseingang von Leonhardsbuch löste sich laut Polizei nämlich das besagte Brett und schlug daraufhin gegen die Windschutzscheibe des nachfolgenden Busses. Glücklicherweise habe es zum größten Teil die A-Säule und zum kleineren Teil die Scheibe getroffen – "wobei die A-Säule fast die gesamte Aufprall-Energie aufnahm". Die Scheibe sei zwar gesplittert, habe aber standgehalten. Den Angaben zufolge drangen keine Splitter in den Innenraum des Schulbusses. "Sowohl der Busfahrer als auch die Schulkinder blieben unverletzt", so ein Polizei-Sprecher.

Von dem 40-Jährigen sei ein Ersatzbus organisiert worden. Mit diesem seien die Kinder abgeholt und zur Schule gebracht worden. "Der Unfall-Verursacher und sein Beifahrer blieben ebenfalls unverletzt", erklärt die Polizei. Nach einer ersten Einschätzung sei an dem Bus ein Sachschaden im niedrigen vierstelligen Euro-Bereich entstanden. Gegen den 59-Jährigen, der aus dem Gemeinde-Bereich von Mainburg stammt, sei ein Bußgeld-Verfahren aufgrund eines Verstoßes gegen die Ladungs-Sicherung eingeleitet worden.


Anzeige
RSS feed