Kunsthistorikerin Karin Probst begutachtet Fundstücke mit Bezug zur Kreisstadt. Wer will ein Objekt einreichen. Weitere Veranstaltungen dieser Art folgen.
(ty) Nur eine Dachboden-Entdeckung oder ein echter regionaler Schatz? Am kommenden Freitag, 6. März, feiert die Kunsthistorikerin Karin Probst mit einem neuen Format ihre Premiere in Pfaffenhofen: Sie begutachtet im "pafnet.tv"-Studio diverse Fundstücke mit Bezug zur Kreisstadt. Übertragen wird die Sendung live ab 20.15 Uhr auf http://pafnet.tv. Wer selbst zum Auftakt ein Objekt einreichen möchte, kann sich noch bis einschließlich Montag per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! melden. Es wird darum geben, neben einem Foto des Genstand auch alle zur Verfügung stehenden Informationen zu übermitteln.
"Viele Kunstwerke schlummern in privaten Haushalten, oft ohne dass deren Geschichte oder Bedeutung bekannt ist", heißt es in der Ankündigung. Ist das Erbstück ein echter "Weingartner", ein "Luckhaus" oder ein "Eckert"? Mit dem neuen Format "Kunst oder Künstchen? – der Kunst-Check" bringe Karin Probst künftig Licht ins Dunkel der lokalen Dachböden und Wohnzimmer. Im Fokus stünden dabei Gemälde, Grafiken, Zeichnungen, Plastiken und Aquarelle mit regionalem Bezug. "Es geht nicht um kommerzielle Wertgutachten, sondern um die kunsthistorische Einordnung", wird betont: "Herkunft, Stil und die Bedeutung für die lokale Geschichte stehen im Mittelpunkt."
Probst unterstreicht, dass die Schwelle für Einreichungen bewusst niedrig gehalten werde. Es müssten keine "Meisterwerke" sein – auch Objekte mit rein persönlicher oder lokaler Geschichte seien willkommen. "Wir sprechen viel zu selten über Kunst, dabei erzählt sie so viel über uns und unsere Stadt", sagt sie. "Ich möchte mein Wissen teilen und einen Mehrwert für die Bürgerinnen und Bürger schaffen, direkt und greifbar." Der Kunst-Check solle kein Einmal-Event bleiben. Neben der TV-Premiere plane Probst, das Format künftig einmal pro Quartal als Vor-Ort-Termin anzubieten – ohne Kameras, für einen Austausch in ruhigerem Rahmen.





