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Wie durch ein Wunder überstanden der Autofahrer und seine Frau den Crash am heutigen Vormittag bei Freinhausen unversehrt. 

(ty) Ein schwerer Verkehrsunfall, der aber weitaus schlimmer hätte ausgehen können, ist am heutigen Vormittag im Gemeinde-Gebiet von Hohenwart passiert. Ein mit stattlichen Holzstämmen beladenes Lastwagen-Gespann verlor Ladung, die daraufhin auf der Straße landete. Ein entgegenkommender Autofahrer konnte eine Kollision mit dem plötzlichen Hindernis nicht mehr verhindern: Sein Wagen krachte in die Stämme. Wie durch ein Wunder kamen der Pkw-Lenker und dessen Beifahrerin unversehrt davon. Der zu Buche stehende Sachschaden ist beträchtlich.

Der Unfall geschah gegen 8.50 Uhr auf der Staatsstraße 2048 kurz nach dem Ortsausgang von Hohenwart-Freinhausen in Fahrtrichtung Karlskron-Pobenhausen. Der mit Holzstämmen voll beladene Gliederzug, der von einem 61-Jährigen aus dem Gemeinde-Gebiet von Pfaffenhofen an der Ilm gesteuert wurde, war laut Mitteilung der Polizei in Richtung Pobenhausen unterwegs, als sich aus bislang nicht geklärter Ursache von dem Anhänger des Lkw-Gespanns die Ladung löste und sich daraufhin komplett über die gesamte Fahrbahn sowie das angrenzende Bankett verteilte.

Der zu diesem Zeitpunkt entgegenkommender Pkw-Lenker – ein 67-Jähriger aus dem Gemeinde-Bereich von Karlskron – hatte den Angaben der Polizei zufolge keine Möglichkeit mehr, die Kollision mit den auf der Straße befindlichen Holzstämmen zu vermeiden. Das Auto, in dem sich als Beifahrerin die 65-jährige Ehefrau des Pkw-Lenkers befunden habe, sei frontal gegen mehrere Stämme geprallt und anschließend in den Graben geschleudert worden. "Glücklicherweise konnten beide Fahrzeug-Insassen unverletzt das Fahrzeug verlassen", heißt es im Bericht der Gesetzeshüter.

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Der Pkw wurde laut Polizei erheblich – vermutlich total – beschädigt. Auch der Holz-Anhänger sei durch die Masse der sich bewegenden Holzstämme erheblich demoliert worden. Ein am Straßenrand stehender Strommasten sei vermutlich durch den schleudernden Anhänger ebenfalls ramponiert worden. "Der Masten muss laut hinzugezogenem Netzbetreiber erneuert werden", teilte die örtlich zuständige Polizeiinspektion aus Pfaffenhofen am Nachmittag per Presse-Information weiter mit.

Der zu Buche stehende Sachschaden wurde von Streifenbeamten nach ersten Einschätzungen insgesamt in einer Größenordnung von 145 000 Euro angesiedelt. Die Staatsstraße war in diesem Bereich wegen der polizeilichen Unfall-Aufnahme sowie wegen der Bergungs-Maßnahmen für rund zwei Stunden komplett für den Verkehr gesperrt. Im Einsatz waren – unter anderem für die erforderlichen Absicherungs- und Verkehrs-Maßnahmen – auch die Feuerwehren aus Hohenwart, Freinhausen, Adelshausen und Pörnbach.


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