Logo
Anzeige
Anzeige

Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung

Neue Abteilungs-Chefin am Landratsamt

Der Pfaffenhofener Landrat Albert Gürtner (FW) hat kürzlich Verena Bolsinger als neue Leiterin der Abteilung "Familie, Jugend, Bildung" in der Kreis-Behörde offiziell begrüßt (Foto oben). Sie trat die Nachfolge von Elke Dürr an, die das Landratsamt – wie berichtet – zum Ende des vergangenen Jahres verlassen hatte. Gürtner bezeichnete die Führung der genannten Abteilung als sehr komplexe, verantwortungsvolle und herausfordernde Aufgabe. "Ich wünsche Ihnen dafür Kraft, Klarheit und ein sicheres Gespür für die Menschen, die auf unsere Unterstützung angewiesen sind", sagte er an die Adresse von Bolsinger.

Verena Bolsinger ist staatlich anerkannte Erzieherin und Sozialpädagogin. Zu ihren beruflichen Stationen gehören die Kinder- und Jugend-Psychiatrie, die stationäre Jugendhilfe sowie die Arbeit mit psychisch kranken Erwachsenen. Seit 2012 war sie in verschiedenen Stationen am Jugendamt des Kreises Neuburg-Schrobenhausen tätig, seit 2018 zusätzlich als Verfahrens-Beiständin, Ergänzungs-Pflegerin, Vormund und Umgangs-Pflegerin. Außerdem ist sie "Family-Lab"-Familien-Beraterin und Eltern-Coach. Bolsinger ist verheiratet und hat vier Kinder.

"Ich freue mich sehr über das Vertrauen, das mir mit der Leitung der Abteilung entgegengebracht wird. Ich möchte dazu beitragen, dass wir Herausforderungen früh erkennen, Hilfen passgenau gestalten und Familien in schwierigen Situationen nicht allein lassen", erklärt Bolsinger. "Ich gehe die neue Aufgabe mit Respekt, aber auch Zuversicht und großer Motivation an. Zudem möchte ich meinen Teil dazu beitragen, dass meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in diesem anspruchsvollen Arbeitsfeld ihre Aufgaben gut bewältigen können – und dabei menschlich, engagiert und motiviert bleiben."

Gratis-Vortrag in Schweitenkirchen

(ty) Mit einer Reihe von Info-Veranstaltungen greift der "Bürgerblock Schweitenkirchen" (BBS) immer wieder Themen auf, die viele Bürgerinnen und Bürger unmittelbar betreffen. Am kommenden Mittwochabend, 25. Februar, steht nach Angaben der Wähler-Gruppe ein besonders wichtiges und zugleich sensibles Thema im Mittelpunkt: die persönliche Vorsorge für den Notfall. Der kostenlose Vortrag findet im "V-Heim" (Leitlhöhe 1) statt, beginnt um 19 Uhr und steht allen Interessierten offen.

Unter dem Titel "Vorsorge, Verfügung, Vollmacht – was ist zu tun im Fall der Fälle?" informiere die Referentin Elisabeth Buchbauer umfassend darüber, wie Vorsorge-Vollmacht, Patienten-Verfügung und Betreuungs-Verfügung sinnvoll gestaltet werden könnten. Sie zeige auf, welche Aspekte beachtet werden sollten, damit im Ernstfall die eigenen Wünsche berücksichtigt würden und nicht fremde Personen Entscheidungen treffen müssten. "Ein schwerer Unfall oder eine plötzliche Erkrankung kann jeden jederzeit treffen", heißt es vom BBS. "Umso wichtiger ist es, vorbereitet zu sein."

Senioren-Tanz in Pfaffenhofen

(ty) Im Bürger-Zentrum am Hofberg in Pfaffenhofen gibt es für interessierte Senioren etliche Möglichkeiten, um aktiv und in Bewegung zu bleiben. "Besonders das Tanzen verbindet auf ideale Weise Gesundheits-Förderung mit Geselligkeit und guter Laune", heißt es aus dem städtischen Senioren-Büro. Jeden zweiten Mittwoch finde im Hofberg-Saal ab 14 Uhr der Tanz-Treff statt. Der nächste Termin sei am 25. Februar. Für die Bewirtung mit Kaffee, Kuchen und kalten Getränke sorge das Team vom "Café Hofberg". Der Eintritt sei kostenfrei. Eine Anmeldung sei nicht notwendig.

Die Gruppe "Tanzen mal anders" biete allen Interessierten die Möglichkeit, ganz einfach ohne Partner in der Gruppe zu tanzen. "Mit einfachen Schrittfolgen und schwungvoller Bewegung zu mitreißender Musik steht vor allem eines im Mittelpunkt: die Freude am Tanzen", wird betont. Angelehnt an den modernen Line-Dance, seien keinerlei Vorkenntnisse erforderlich – man könne einfach vorbeikommen und das ausprobieren.

Kreis-Gruppe des BN feiert 50-Jähriges

(ty) Die Pfaffenhofener Kreis-Gruppe des "Bund Naturschutz" (BN) feiert heuer ihr 50-jähriges Bestehen. Seit ihrer Gründung am 4. Mai 1976 setzt sie sich nach eigenem Bekunden mit großem ehrenamtlichem Engagement für den Schutz von Natur, Landschaft und Umwelt im Landkreis ein. In den vergangenen fünf Jahrzehnten habe man zahlreiche Projekte initiiert und begleitet – vom Erhalt wertvoller Biotope über den Schutz heimischer Tier- und Pflanzenarten bis hin zur umweltpolitischen Arbeit auf kommunaler Ebene. Auch Bildung für nachhaltige Entwicklung, Exkursionen und Info-Veranstaltungen für Bürger seien fester Bestandteil der Arbeit.

"Was 1976 mit einer kleinen Gruppe engagierter Naturschützerinnen und Naturschützer begann, ist heute eine starke Stimme für Natur- und Umweltschutz im Landkreis", betont Christine Janicher-Buska, die kommissarische Vorsitzende der hiesigen Kreis-Gruppe Pfaffenhofen. "Unser Jubiläum ist nicht nur Anlass zum Feiern, sondern auch Motivation, uns weiterhin konsequent für eine lebenswerte Umwelt für kommende Generationen einzusetzen." Die Jubiläums-Feier finde am 26. September im Kramerbräuhof-Stadl in Pfaffenhofen-Weihern (Ludwig-Hirschberger-Allee 11) statt.

An diesem Tag gibt es laut BN ein buntes Familien- und Rahmenprogramm rund um Natur- und Umwelt-Themen. Im Laufe des Jubiläumsjahres seien zudem weitere Veranstaltungen wie Vorträge, naturkundliche Führungen und Aktionen geplant. Ziel sei es, auf die bisherigen Erfolge zurückzublicken sowie zugleich aktuelle Herausforderungen wie Klimaschutz, Flächenverbrauch und Artensterben in den Fokus zu rücken. Das vollständige Jahres-Programm ist unter diesem Link zu finden.

"Babybrei trifft Fingerfood"

(ty) An Eltern mit einem Kind im Alter ab dem vierten Monat sowie an interessierte Großeltern und in der Tagespflege engagierte Personen richtet sich ein kostenloses Online-Seminar der niederbayerischen Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF), das am Donnerstag, 5. März, von 20 Uhr bis 21.30 Uhr über "Webex" stattfindet. Der Titel lautet: "Babybrei trifft Fingerfood." Anmeldeschluss ist am kommenden Sonntag, 1. Februar. Anmeldungen sind unter diesem diesem Link möglich.

Wie man den Übergang von der Milch zur Beikost Schritt für Schritt gestalten könne, sei Inhalt dieser Veranstaltung. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten dabei der Ankündigung zufolge nicht nur Informationen zur klassischen Brei-Beikost, sondern auch Hinweise zu aktuellen Trends sowie hilfreiche Anregungen für die Praxis. Dieses Seminar könne auch terminunabhängig von Eltern-Kind-Gruppen als Präsenz-Veranstaltung gebucht werden. Nähere Infos dazu gebe es telefonisch unter der Rufnummer (0 94 43) 7 04 - 11 33. 

Weniger Schafe und weniger Halter

(ty) Wie das Landesamt für Statistik jetzt mitgeteilt hat, ist nach den endgültigen Ergebnissen der Schaf-Bestands-Erhebung zum Stichtag 3. November 2025 die Zahl der Schafe im Freistaat  gegenüber dem Vorjahres-Zeitpunkt um 4,5 Prozent oder 12 200 Tiere auf 260 700 Tiere gesunken. In Bayern gibt es derzeit rund 2120 Betriebe mit Haltung von Schafen – das sind 1,5 Prozent oder 30 Halter weniger als im Jahr zuvor. Im Durchschnitt hielt jeder Betrieb zum Stichtag 123 Tiere, etwa vier weniger als im Jahr davor. Schafe werden zur Pflege der Kulturlandschaft und zur Erzeugung von Fleisch, Milch und Wolle eingesetzt.

Im Jahres-Vergleich nahm im Freistaat die Zahl der weiblichen Schafe zur Zucht um 5,3 Prozent ab (minus 10 400 Tiere), die Zahl der Schafböcke zur Zucht legte hingegen um 5,1 Prozent auf nunmehr 4400 Tiere zu. Der Bestand an Schafen mit einem Alter von unter einem Jahr ging um 7,8 Prozent zurück (minus 5400 Tiere). Ein starker Zuwachs von 115,3 Prozent zeigte sich in der Kategorie der so genannten anderen Schafe, hier machten sich nach Angaben der Behörde Umwidmungen einzelner größerer Betriebe zugunsten des Nutzungs-Zwecks bemerkbar.

Im Verlauf der vergangenen zehn Jahre unterlagen in Bayern sowohl der Schaf-Bestand als auch die Zahl der schafhaltenden Betriebe immer wieder leichten Schwankungen. Im direkten Vergleich der Jahre 2015 und 2025 lag der Schafbestand mit 260 700 Tieren im vergangenen Jahr um 4,0 Prozent unter dem Bestand des Jahres 2015, die Zahl der schafhaltenden Betriebe nahm um 6,0 Prozent ab.  


Anzeige
RSS feed