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Dazugekommen sind die Gemeinden Hettenshausen, Hohenwart, Pfaffenhofen, Pörnbach, Reichertshofen, Rohrbach und Scheyern.

(ty) Wie berichtet, steht nach dem Abschluss von genetischen Untersuchungen offiziell fest, dass ein kürzlich im Bereich von Eckersberg im Gemeinde-Gebiet von Pfaffenhofen an der Ilm festgestellter Nutztier-Riss "eindeutig einem Wolf zuzuordnen" ist. Das war vergangene Woche aus dem bayerisches Landesamt für Umwelt (LfU) bestätigt worden. Laut heutiger Mitteilung des Landratsamts von Pfaffenhofen wurde vor diesem Hintergrund nun das Fördergebiet für präventiven Herdenschutz erweitert. 

Nach Angaben der Kreis-Behörde sind die Gebiete folgender Gemeinden dazugekommen: Hettenshausen, Hohenwart, Pfaffenhofen, Pörnbach, Reichertshofen, Rohrbach und Scheyern. Das erweiterte Gebiet sei in grafischer Darstellung auf der Internet-Seite des LfU unter diesem Link abrufbar. Zu dem Fall bei Pfaffenhofen legt das LfU auf seiner Internet-Seite dar, dass am 17. Januar ein totes Rehwild aufgefunden worden war (hier der Link). Der Wolf-Nachweis wurde den Angaben zufolge per Genetik – "Riss-Abstrich Nutztier" – erbracht. Dieser Wolf stamme aus zentral-europäischer Population. Für eine Individualisierung sei die Proben-Qualität nicht ausreichend gewesen.

Tierhaltende Betriebe in dem nun erweiterten Gebiet können der Mitteilung des Landratsamts zufolge Fördermittel für anerkannte Schutzmaßnahmen beantragen, "insbesondere für wolfssichere Zäune und den Einsatz von Herdenschutz-Hunden". Der Herdenschutz ist nach Angaben der Landkreis-Behörde "ein zentrales Instrument, um weitere Schäden zu vermeiden und ein möglichst konfliktarmes Nebeneinander von Weidetier-Haltung und wild lebenden Wölfen zu ermöglichen". Das Landratsamt empfiehlt, bestehende Schutzmaßnahmen zu überprüfen und – wo erforderlich – zeitnah zu ergänzen.

Bezüglich einer Erstberatung zu Förder-Möglichkeiten von Herdenschutz-Maßnahmen stehen laut aktueller Meldung des Landratsamts von Pfaffenhofen sowohl Roland Koch als auch Josef Schilcher vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ingolstadt-Pfaffenhofen (AELF) zur Verfügung; zu erreichen seien sie per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Zum Hintergrund:

Gentechnische Untersuchung bestätigt Wolfs-Riss bei Pfaffenhofen an der Ilm


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