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Josef Heigenhauser (CSU) wird von Baris Basaran (BBS) und Heidi Grund-Thorpe (BFS, SPD, Grüne) herausgefordert. Zudem gibts fünf Gemeinderats-Listen.

(ty) Kontinuität oder Wechsel an der Rathaus-Spitze? Zu einer Antwort auf diese Frage sind die Bürger in der Gemeinde Schweitenkirchen bei der Kommunalwahl am 8. März aufgefordert. Sie können entscheiden, ob der amtierende Bürgermeister Josef Heigenhauser sechs weitere Jahre im Amt bleibt oder ob er den Chefsessel im Rathaus räumen muss. Herausgefordert wird der CSU-Politiker von Baris Basaran vom "Bürgerblock Schweitenkirchen" (BBS) und von Heidi Grund-Thorpe, die von einer Dreier-Allianz, bestehend aus dem neu gegründeten "Bündnis Fortschritt Schweitenkirchen" (BFS), der SPD und den Grünen, ins Rennen geschickt wird.

Genau diese drei Namen werden nach Auskunft von Gemeinde-Wahlleiterin Alina Pongratz als Ankreuz-Optionen auf dem Stimmzettel der Bürgermeister-Wahl auftauchen. Der örtliche Wahl-Ausschuss habe alle drei Bewerber offiziell für den Urnengang zugelassen.

Das sind die Bürgermeister-Kandidaten:

  • Josef Heigenhauser, CSU, Erster Bürgermeister aus Schweitenkirchen-Aufham, Jahrgang 1985
  • Baris Basaran, "Bürgerblock Schweitenkirchen" (BBS), Jurist aus Schweitenkirchen, Jahrgang 1991
  • Heidi Grund-Thorpe, "Bündnis Fortschritt Schweitenkirchen" BFS/SPD/Grüne, Unternehmerin aus Schweitenkirchen, Jahrgang 1960

Entsprechend der Größe von aktuell rund 5800 Einwohnern hat Schweitenkirchen auch in Zukunft einen 20-köpfigen Gemeinderat – plus Bürgermeister. Bei der Neuvergabe der Ratssitze mischen diesmal fünf Parteien und Gruppierungen mit. Zur Wahl treten mit Kandidaten-Listen an: "Alternative für Deutschland" (AfD), "Wähler-Gemeinschaft Schweitenkirchen" (WGS), "Bürgerblock Schweitenkirchen" (BBS), "Freie Unabhängige Bürger" (FUB) und "Bündnis Fortschritt Schweitenkirchen" (BFS). Welche für den Urnengang zugelassenen Kandidatinnen und Kandidaten auf den jeweiligen Listen stehen, sei im Aushang an der örtlichen Amtstafel ersichtlich, berichtet Wahlleiterin Pongratz.

Bis endgültig grünes Licht für die Zulassung der Wahlvorschläge für die Gemeinderats-Wahl gegeben werden konnte, hat es in Schweitenkirchen einige Zeit gedauert. Denn laut einer Presse-Mitteilung der Regierung von Oberbayern musste erst der Beschwerde-Ausschuss aktiv werden. Darin heißt es, dass der Ausschuss einen Antrag der AfD wegen Nichtzulassung ihres Wahlvorschlags zurückgewiesen habe. Dieser sei "nicht formgerecht erhoben und daneben auch unbegründet, weil die Aufstellung und Einreichung des Wahlvorschlags nicht den einschlägigen Vorgaben der Satzung des Landesverbands AfD Bayern entsprachen", teilt die Regierung mit.

Wie in diesem Zusammenhang von Gemeinde-Wahlleiterin Pongratz weiter zu erfahren war, waren unter dem Namen der AfD zwei Wahlvorschläge eingegangen. Die Zurückweisung des Beschwerde-Ausschusses betreffe einen von diesen Vorschlägen für die Gemeinderats-Wahl in Schweitenkirchen, der ohne Zustimmung der Partei von einem nicht vertretungsberechtigten Bewerber gemacht worden sei.

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