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Wohnung-Pfaffenhofen

Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung

Spende fürs Tierheim

(ty) Die "Junge Union" (JU) von Pfaffenhofen hat nach ihrer diesjährigen Christbaum-Aktion eine Spende in Höhe von 500 Euro an die Tierherberge in der Kreisstadt überreicht (Foto oben). Übergeben wurde das Geld von der örtlichen JU-Vorsitzenden Lena Hartmann und JU-Mitglied Vedran Simatovic an Petra Faltermeier, die Vorsitzende des Tierschutzvereins für Pfaffenhofen und Umgebung. Mit dabei war auch Markus Hartmann, Chef der Christsozialen in der Kreisstadt und gemeinsamer Bürgermeister-Kandidat von CSU und JU.

Das Geld ist der Erlös aus der Sammlung von ausgedienten Weihnachtsbäumen, die von JU bekanntlich heuer nach den Feiertagen durchgeführt worden war. Man bedanke sich bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die die Aktion unterstützt und damit "einen wichtigen Beitrag für den Tierschutz vor Ort geleistet" haben, so Lena Hartmann. Auch künftig will sich die JU nach eigenem Bekunden aktiv für die Gemeinschaft in Pfaffenhofen engagieren.

Englischer Nachmittag mit Bingo

(ty) Der Pfaffenhofener Ortsverein der Arbeiter-Wohlfahrt (AWO) bietet am kommenden Mittwoch, 28. Januar, in seinem Vereinsheim an der Schrobenhausener Straße 10 erneut "eine Veranstaltung der besonderen Art für Jung und Alt zum geselligen Beisammensein an". Nachdem die Premiere vor Weihnachten auf so große Resonanz gestoßen sei, wiederhole man diesen "Englischen Nachmittag mit Bingo und Cream-Tea", erklären die Verantwortlichen. 

Los geht es um 14 Uhr. Gereicht werden der Ankündigung zufolge wieder typisch englische Spezialitäten wie frisch gebackene Kuchen-Brötchen mit Sahne-Aufstrich, Erdbeer-Marmelade und Tee. Dazu werde Bingo in lustiger Runde gespielt. Aus organisatorischen Gründen sei eine Anmeldung per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter der Rufnummer (0 84 41) 79 74 66 6 erforderlich.

Vortrag über mutige Frauen

(ty) Für kommenden Montag, 26. Januar, dem Vorabend des Holocaust-Gedenktags, lädt die Volkshochschule des Landkreises Pfaffenhofen (VHS) zu einem Vortrag in die Kreisbücherei nach Pfaffenhofen ein. Unter dem Titel "Mutige Frauen – die vergessenen Helferinnen und Retterinnen von Juden während der Shoah" rückt die Historikerin und Autorin Lilly Maier (Foto unten) laut VHS das oft übersehene Engagement von Frauen in den Blick, die während der nationalsozialistischen Verfolgung jüdischen Menschen geholfen oder sie gerettet haben. Beginn ist um 19 Uhr. Die Teilnahme kostet neun Euro. Anmeldungen sind unter diesem Link, per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter (0 84 41) 27 - 40 00 möglich. "Für Kurzentschlossene gibt es eine Abendkasse", wird betont.

"Rund sechs Millionen Juden wurden während der Shoa von den Nationalsozialisten ermordet", heißt es in der Ankündigung des Vortrags. "Einige zehntausend jedoch konnten gerettet werden – dank des Engagements von Menschen, die ihr eigenes Leben riskierten, um zu helfen: Frauen und Männer, die verfolgte Juden in ihren Wohnungen oder auf ihren Bauernhöfen versteckten, ihnen falsche Papiere besorgten oder sie außer Landes schmuggelten." Die israelische Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem habe dafür 27 362 Menschen den Ehrentitel "Gerechte unter den Völkern" verliehen.

Nur eine Handvoll dieser Menschen seien heute öffentlich bekannt – und die wenigen, die man kenne, sind zumeist Männer. Frauen, die Juden halfen oder retteten, seien hingegen im Nebel der Geschichte verborgen. Und das, obwohl laut Statistiken von Yad Vashem mehr als die Hälfe aller Retter keine Retter, sondern Retterinnen gewesen seien. Yad Vashem nenne diese Frauen "Women of Valor", also Frauen der Tapferkeit.

Referentin Lilly Maier promoviert an der LMU München zu französischen Retterinnen und wird laut VHS in ihrem Vortrag exemplarisch mehrere "mutige Frauen" vorstellen. Dabei solle es auch darum gehen, warum diese Frauen in der Erinnerungskultur bis heute vernachlässigt worden seien. "Die Historiker der Zukunft werden der Rolle der jüdischen Frau während der Kriege ein angemessenes Kapitel widmen müssen", schrieb der polnische Historiker Emanuel Ringelblum bereits im Jahre 1942. Dieser Satz bildet laut VHS einen zentralen Anker der Veranstaltung und weist auf die Bedeutung der Erinnerung an vergessene Schicksale hin. (Foto: Robert Haas)

Bierprobe in Ebenhausen-Werk

(ty) Die Grünen von Baar‑Ebenhausen laden für den kommenden Freitagabend, 31. Januar, unter dem Motto "Bier im Werk" zu einer Bierprobe ein. Die Veranstaltung findet den Angaben zufolge in einer privaten Scheune mit Innenhof an der Werkstraße 33 im Ortsteil Ebenhausen-Werk statt, beginnt um 19 Uhr und steht allen Interessierten offen. In gemütlicher Atmosphäre bestehe die Möglichkeit, verschiedene Biersorten zu verkosten und miteinander ins Gespräch zu kommen.

An der Feuerschale könnten Besucherinnen und Besucher außerdem das hiesige Grünen-Team kennenlernen. "Für das leibliche Wohl ist gesorgt", wird betont. Ein weiterer Programmpunkt des Abends sei eine Verlosung. Diese werde moderiert von Brigitta Winkelmann, der Bürgermeister-Kandidatin der örtlichen Grünen. Lesen Sie auch: Baar-Ebenhausen: Grüne stellen Liste auf und küren Bürgermeister-Kandidatin

Bayerischer Integrations-Preis

(ty) Die Ausschreibung für den diesjährigen bayerischen Integrations-Preis läuft. Darauf weist der hiesige Landtags-Abgeordnete Karl Straub (CSU) hin, der auch Integrations-Beauftragter der Staatsregierung ist. Er ermuntert Vereine, Institutionen, Initiativen, aber auch Einzelpersonen dazu, sich mit einer Bewerbung zu beteiligen. Das Motto lautet diesmal: "Sprache schafft Heimat – Integration leben." Die Bewerbungs-Formulare und weitere Infos sind unter diesem Link zu finden. Bei Fragen sei die Geschäftsstelle des bayerischen Integrations-Beauftragten telefonisch unter (0 89) 21 92 - 43 07 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar.

Bis 5. Februar könnten sich Vereine, Institutionen, Initiativen und Einzelpersonen beteiligen, die sich in nicht kommerzieller Weise für das Erlernen und Anwenden der deutschen Sprache bei zugewanderten Menschen in Bayern stark machen. Die Auszeichnung werde voraussichtlich am 4. Mai im Landtag verliehen. Der bayerische Integrations-Preis sei heuer mit insgesamt 9000 Euro dotiert. Das Geld werde in der Regel auf mehrere Preisträger aufgeteilt. Es sei zweckgebunden für Projekte und Initiativen im Bereich der Integration von Migranten einzusetzen. Die Entscheidung über die Preisträger treffe eine unabhängige Jury, die sich aus Mitgliedern des bayerischen Integrationsrats zusammensetze.

"Der bayerische Integrations-Preis ist weit mehr als eine Auszeichnung – er ist ein sichtbares Zeichen der Anerkennung für Menschen, die sich mit großem persönlichen Einsatz für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft einsetzen", sagt Straub. "Sprache ist dabei von zentraler Bedeutung, wie ich seit nunmehr über zwei Jahren als bayerischer Integrations-Beauftragter auch aus dem praktischen Erleben bei zahlreichen Begegnungen mit Menschen vielerlei Nationalitäten erfahren durfte." Sprache bilde auch das Fundament für Verständigung und gesellschaftliche Teilhabe – im Alltag, im Beruf oder in der Schule.

Die deutsche Sprache zu erlernen und sie aktiv zu gebrauchen, sei von entscheidender Bedeutung für die Integration von zugewanderten und geflüchteten Menschen bei in Bayern, so Straub."Gesucht werden seinen Worten zufolge Projekte, die in innovativer und nicht kommerzieller Weise das Erlernen und den Gebrauch der deutschen Sprache fördern und dadurch das Ankommen im gesellschaftlichen Alltag erleichtern. Diese Initiativen leisteten einen unschätzbaren Beitrag für die Gesellschaft. "Der Preis steht damit auch für die Werte, die unser Zusammenleben prägen: Offenheit, Respekt und Solidarität", betont Straub.

Rodungs-Arbeiten für Radweg

(ty) Die Stadt Schrobenhausen und die Kreisstadt Pfaffenhofen sind verkehrlich über die Staatsstraße 2045 verbunden. Entlang dieser Trasse wurden in den vergangenen Jahren abschnittweise straßenbegleitende Geh- und Radwege realisiert. Mit dem Lückenschlusses im Radverkehrs-Netz zwischen Schrobenhausen-Altenfurt und Aresing-Oberlauterbach sei bereits im Juli vergangenen Jahres mit dem Neubau der Brücke über die Weilach begonnen worden, erklärt das staatliche Bauamt aus Ingolstadt. Entlang der künftigen Radweg-Trasse befinden sich nach Angaben der Behörde zu rodende Gehölze, Hecken und Sträucher.

Die notwendigen Rodungs-Maßnahmen werden laut staatlichem Bauamt aktuell durchgeführt. Diese Arbeiten seien gemäß Paragraf 39 des Bundes-Naturschutz-Gesetzes nur bis Ende Februar erlaubt. Sie seien mit der Unteren Naturschutz-Behörde des Landratsamts von Neuburg-Schrobenhausen abgestimmt und sollten, wenn das Wetter mitspielt, spätestens Mitte des kommenden Monats abgeschlossen sein. Die Verkehrsteilnehmer werden von der Behörde um Verständnis für die "unvermeidlichen Beeinträchtigungen" sowie um erhöhte Vorsicht gebeten. 


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